Schließt die Internationale Friedensschule?

Wie den aktuellen Berichten in den Kölner Zeitungen zu entnehmen ist, wird sich die Firma Amand nach eigener Aussage als Teilgesellschafter und Darlehensgeber der IFK (Internationale Friedensschule Köln) zurückziehen. Nach Angaben der Firma Amand sei aufgrund der Schülerzahlen (derzeit etwa 550 Schülerinnen und Schüler) die Wirtschaftlichkeit dieser privaten Schule nicht gegeben. Es ist beabsichtigt, den Schulbetrieb zum Sommer 2018 einzustellen.

Der Widerstand der betroffenen Eltern und der dort beschäftigten Lehrkräfte ist groß und man ist bemüht, trotz eines seitens der Firma Amand eng gesteckten Zeitrahmens eine Lösung zur dauerhaften Aufrechterhaltung des Schulbetriebs zu finden. Besondere Enttäuschung besteht darüber, dass über die Absicht der Schließung nicht früher informiert und gemeinsam mit den Eltern nach einer gemeinsamen Lösung  gesucht wurde. Insbesondere dürften auch Eltern, die aufgrund der Nähe zur Schule Wohneigentum in Widdersdorf erworben haben, sehr enttäuscht sein. Da große Unternehmen in und um Köln ein Interesse daran haben, ihren Angestellten aus dem Ausland eine adäquate Schulform für deren Nachwuchs zu bieten, ist davon auszugehen, dass hier noch intensive Gespräche geführt werden.

Den Berichten der Zeitung (Kölner Stadt-Anzeiger vom 15.02.2017) zufolge, interessiert sich bereits die Stadt für dieses Gebäude, da neben dem geplanten und in Kürze errichteten Gymnasium an der Zusestraße in Lövenich noch ein weiteres Gymnasium in unserem Stadtbezirk bzw. in Widdersdorf vorgesehen ist. Durch die langfristig geplante weitere Entwicklung von Widdersdorf werden ohnehin weitere Schulplätze erforderlich. Wohl aus diesem Grund führte die Gebäudewirtschaft „schon seit einigen Wochen“ Gespräche mit der Firma Amand über die weitere Verwendung des Gebäudes – wie ebenfalls dem Artikel aus dem Kölner Stadt-Anzeiger zu entnehmen ist.

Die WIG bedauert den Entschluss der Firma Amand, da die IFK ein wichtiger Teil der Infrastruktur und bedeutender Standortfaktor für Widdersdorf ist. Den Betroffenen ist zu wünschen, dass doch noch eine Lösung für den Erhalt der Schule gefunden wird.

Wird Widdersdorf weiter wachsen? Die Diskussion geht weiter (Teil III)

Am 29.11.2016 gab es erneut einen Bericht im Kölner Stadt-Anzeiger „Neue Pläne für den Westen“, der die Diskussion um ein noch größeres Widderdorf erneu anheizt. In diesem Artikel ist von möglichen 2800 neuen Einheiten in Widdersdorf die Rede. Gemeint ist hier aber nicht die weitgehend abgeschlossene Bebauung „Widdersdorf-Süd“, sondern neue zusätzliche Flächen in unserem Stadtteil.

Bereits im März und Juli diesen Jahres wurde u.a. im Kölner Stadt-Anzeiger über Planungen neuer Zuzugsgebiete im Kölner Westen berichtet. Auch von Widdersdorf ist dabei die Rede. Der Vorstand der WIG hat daher in den letzten Monaten mit Vertretern der Politik und der Stadt gesprochen, und uns wurde versichert, dass Widdersdorf bereits einen großen Beitrag zum Wohnungsbau geleistet habe und daher bis auf weiteres auf eine weitere großflächige Bebauung in diesem Stadtteil verzichtet werden soll – gerade auch im Hinblick auf Verkehr und mangelnde Infrastruktur.

Aus diesem Grund wendet sich der Vorstand der WIG erneut an Politik und Presse, und verleiht ihrem bereits im August geäußerten Standpunkt erneut Nachdruck. Auch fordern wir eine frühzeitige Einbeziehung in die Planungen:

Der Vorstand der WIG bekräftigt seine bereits im August 2016 geäußerte ablehnende Haltung gegen eine weitere Wohnbebauung in Widdersdorf. Die Gründe dafür sind hinreichend bekannt: Der Verkehr innerhalb des Ortes sowie der umliegenden Umgehungsstraßen übersteigt schon heute vorhandene Kapazitäten und damit die Belastbarkeit von Bürgern und Pendlern. Die Anbindung durch Busse für einen Stadtteil dieser Größenordnung ist nach wie vor unzureichend, zu Berufsverkehrszeiten ebenso wie am späten Abend. Die Nahversorgung mag für die derzeitige Einwohnerzahl noch angemessen sein, stößt aber auch heute schon oft an die Grenzen, wie man insbesondere an den Wochenenden auf den Parkplätzen der Supermärkte erkennen kann. Die Anzahl der Gewerbeflächen ist aus unserer Sicht zu gering, eine Ansiedlung von neuen Geschäften auf der Hauptstraße sowie auf dem einst als neuen Dorfmittelpunkt angepriesenen Jakobsplatz erfolgt nicht. Trotz zahlreicher neuer Kindergärten und Schulerweiterungen bleibt die Lage auch hier angespannt.

Widdersdorf ist ein großer Stadtteil geworden und wird weiter wachsen. Die Anforderungen an die WIG nehmen entsprechend zu. Um unsere Interessen entsprechend vertreten zu können, möchten wir Sie als Mitglied gewinnen – für einen Jahresbeitrag von lediglich 15.-€! Unterstützen Sie uns aktiv oder auch passiv durch Ihre Mitgliedschaft!
 Hier Mitglied werden

Eine weitere Bebauung in der genannten Größe von ca.2.800 Wohneinheiten bedeutet ca. 7.000 bis 7.500 zusätzliche Einwohner und würde die schon heute dürftige und teilweise überlastete Infrastruktur sprengen.

Die Anbindung der Linie 1 an Widdersdorf betrachten wir kritisch, da es mit Abstand der längste Weg in die Innenstadt bedeuten würde. Mit S- Bahn oder Bus Richtung Weiden Zentrum oder Bocklemünd und dann mit der Bahn ist man schon heute schneller. Eine Optimierung wäre durch eine Erhöhung der Taktfrequenz und bessere Abstimmung der Umsteigezeiten schon heute möglich. Abgesehen davon stehen die Gelder für einen Bahnanschluss noch nicht zur Verfügung und auch die Grundstücksfragen der Linienführung sind derzeit ungeklärt. Es werden somit noch Jahre vergehen bis eine direkte Straßenanbindung erfolgt. Ob diese dann die nächtliche Erreichbarkeit erhöht, bleibt ebenfalls fraglich. Nur der Bedarf, der besteht schon heute!

Der letzte und ökologisch wichtigste Punkt sind Planungen, bestehende Ausgleichsflächen der Bebauung zu opfern. Es wird offenbar vergessen, dass diese Ausgleichsflächen im Rahmen von Widdersdorf-Süd, des Baus der L213n (Lise Meitner/Gregor Mendel Ring) sowie anderer bebauter Flächen erst vor gar nicht langer Zeit entstanden sind. Der Vorstand der WIG vertritt die Auffassung, dass die Ausgleichsflächen unberührt bleiben müssen. Ferner erinnert der Vorstand der WIG daran, dass nach Beschlusslage des Rates der Vorlage „Drucksache 1657/003 vom 21.11.2003“ Widdersdorf eine maximale Einwohnerzahl von 10.000 Einwohnern haben sollte – zu diesem Zeitpunkt war das Projekt Widdersdorf – Süd bereits geplant. Heute haben wir deutlich über 12.000 Einwohner.

Den Bericht aus dem Kölner Stadt-Anzeiger finden Sie hier: Neue Pläne für den Westen (Kölner-Stadt-Anzeiger v. 29.11.2016)

Wir werden an dieser Stelle weiter über die aktuelle Diskussion berichten.

 

WIDDERSDORF IM FOCUS –
Spaziergang durch Widdersdorf mit Kommunalpolitikern und Verwaltung, Montag, 04. Juli 16:00 Uhr 

Die CDU lädt zu einem Spaziergang mit Kommunalpolitikern und Verwaltung ein.

Startpunkt: Mathesenhofweg / Zur Abtei (Jacobsweg), Montag, 4. Juli um 16:00 Uhr

Unser Widdersdorf ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen, die Probleme leider auch! der Verkehr nimmt zu, die Sicherheit auf Bürgersteigen und Schulwegen nimmt ab. Wild parken wird immer schlimmer, und der Zustand der Grünflächen ist desaströs.Die Politik beschließt eifrig Lösungen, doch warum scheitert so oft die Umsetzung? Kommen Sie mit und Fragen Sie die Zuständigen direkt vor Ort – sie sind herzlich eingeladen.

Als kompetente Ansprechpartner werden kommen:
– Engelbert Rummel, Amtsleiter Amt für öffentliche Ordnung
– Klaus Harzendorf, Amtsleiter Amt für Straßen und Verkehrstechnik
– Dr. Joachim Bauer, Stellv. Amtsleiter, Amt für Landschaftspflege und Grünflächen – Horst Nettesheim,
Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion in der BV
– Svenja Führer, MdBV
– Teresa De Bellis-Olinger, MdR

Eingeladen und angesprochen sind alle Widdersdorfer Bürger!

 

Widdersdorf hilft!

Viele Widdersdorfer Bürger haben ihre Hilfe und Unterstützung bei Betreuung und Integration der in der Turnhalle untergebrachten Flüchtlinge angeboten.

Ansprechpartner bei der evangelischen Kirche, die derzeit auch Räume für Aktivitäten mit den Flüchtlingen bereitstellt, ist Herr Roth.

Weitere aktuelle Informationen und Kontaktadressen sind in der facebook-Gruppe
Widdersdorf hilft“ zu finden.

Wer facebook nicht nutzt, kann sich auf der Internetseite von
Impressionen Widdersdorf“ informieren.