Widdersdorf: Linie 1 oder Linie 4 – Blitzumfrage für Bürger gestartet

(15.06.2021) Wie wir bereits mehrfach berichtet haben, werden seit langem die die Vor- und Nachteile sowie die Machbarkeit der Anbindung der Stadtbahnlinie 1 oder alternativ der Stadtbahnlinie 4 an Widdersdorf kontrovers diskutiert.

Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) im Kölner Westen, in Brauweiler, Dansweiler, Freimersdorf und Sinthern sowie Glessen und Niederaußem soll ausgebaut werden. Dazu haben  die Projektbeteiligten (Rhein-Erft-Kreis, und die Städte Bergheim, Pulheim und Köln) eine Blitz-Umfrage gestartet, an der alle Bürger aus den Einzugsgebieten teilnehmen und ihre Meinung und Wünsche äußern können:

 

Mehr zu dem Thema (Voruntersuchungen, Grobpläne) etc. erfahren Sie auf den Seiten der Stadt-Köln:
Stadtbahnverlängerung Widdersdorf – Brauweiler – Niederaußem – Stadt Köln (stadt-koeln.de)

Die WIG präferiert die Anbindung der Linie 4 als schnellere und langfristig wirtschaftlichere Lösung als die Linie 1. Doch eins ist klar: Selbst wenn die Entscheidung in Kürze fallen würde – eine Realisierung noch in diesem Jahrzehnt ist aufgrund der langwierigen Planungen und und langwierigen Umsetzung kaum zu erwarten. Daher drängt die WIG auf eine Lösung, die diesen langen Zeitraum überbrückt und schon deutlich früher eine verbesserte Anbindung unseres Stadtteils bringt. Auch wenn die Buslinie 149 etwas Entlastung gebracht hat und ab Herbst diesen Jahres auch den nördlichen Teil Widdersdorfs (Unter Gottes Gnaden) einbeziehen wird, bleibt ein kürzerer Takt auch in späten Abend- oder Nachtstunden sowie an Wochenenden ein weiterhin dringender Bedarf, den die WIG gegenüber Politik, Verwaltung und KVB einfordert.  

Lesen Sie hierzu auch Beiträge des Kölner Stadt-Anzeigers:
Stadt Köln sammelt Anregungen: Linie 4 soll bis nach Niederaußem fahren | Kölner Stadt-Anzeiger (ksta.de)

Zum Thema 149er:
Köln: KVB will Kölner Westen besser an Busnetz anschließen | Kölner Stadt-Anzeiger (ksta.de)

Mitgliederversammlung bestätigt Entlastung des Vorstands
Wiederwahl des bestehenden Vorstands

(20.05.2021) Aufgrund der bestehenden Beschränkungen durch die Pandemie wurde die diesjährige (und mit der MV 2020 zusammengelegte) Mitgliederversammlung als virtuelle Veranstaltung durchgeführt. Die Mitglieder wurden rechtzeitig hierüber informiert und konnten sich zur Teilnahme anmelden.

Die Entlastung der Vorstands erfolgt einstimmig und der bestehende Vorstand wurde mit einer kleinen Änderung für die nächste Periode erneut bestätigt:

Vorsitzender: Christian von Bock
stv. Vorsitzender: Wolfgang Goeritz 
Kassenwart: Wolfram Wiedenback (neu gewählt)
Schriftführer: Olaf Biethan

Herr Norbert Ahrends (früherer stv. Vorsitzender und bisheriger Kassenwart) zieht sich nach vielen Jahren intensiver WIG-Mitarbeit leider aus dem Vorstand komplett zurück. Wir danken ihm für die stets konstruktive und sehr aktive Mitarbeit und vor allem auch für seinen alljährlichen organisatorischen und auch „körperlichen“ Einsatz beim Schmücken des Weihnachtsbaums.

Alle Mitglieder deren E-Mail Adresse uns bekannt ist, erhalten das Protokoll in Kürze per E-Mail. Mitglieder, deren E-Mail Adresse uns nicht vorliegt, erhalten das Protokoll gerne auf Anfrage. 

Der Bücherschrank für Widdersdorf kommt bald

(16.05.2021) Bald ist es soweit: Die Vorbereitungen für die Aufstellung eines Bücherschranks in Widdersdorf laufen auf Hochtouren. Die Ortsbegehung zusammen mit der Bürgerstiftung Köln (die sich u.a. um bezirksorientierte Mittel zur finanziellen Unterstützung kümmert) und fachkundiger Unterstützung kam zum Schluss, dass die Aufstellung des Bücherschranks am Ehrenmal-Platz an der Hauptstraße sinnvoll und möglich ist. Die zuständigen Ämter sind bereits informiert.

Die WIG selbst wird auch einen Teil der Kosten des Schranks übernehmen – zum Anlass unsere 30-jährigen Bestehens!

Eine Fotomontage zeigt den geplanten Aufstellungsort!

 

Beleuchtung des Grünanlagenabschnitt zwischen Neue Sandkaul und Mozartstraße beschlossen

Mit dem Beschluss der BV Lindenthal (entgegen der Stimmen der Grünen) steht einer Beleuchtung des Gehwegs in der Grünanlage zwischen Neue Sandkaul und Mozartstraße endlich nichts mehr im Wege! Lange haben viele Eltern diesen Wunsch an die WIG herangetragen, und nun konnten wir die Politik überzeugen, diesem Antrag zuzustimmen.

Der Abschnitt wird von vielen Bürgern als Abkürzung genutzt, bietet jedoch bislang in den Abend- und Nachtstunden keinerlei Sicherheit. Es musste dringend Abhilfe geschaffen werden. Die Beleuchtung wird, da sie im aktuellen Haushalt nicht berücksichtig ist, unkompliziert über die Stadtverschönerungsmittel finanziert werden, um eine schnelle Realisierung zu gewährleisten. Die zuständigen Ämter haben bereits im Vorfeld des Beschlusses ihre Einwilligung für die Maßnahme gegeben.

Wir freuen uns sehr, dass Widdersdorf noch sicherer wird!

 

Der Regionalplan und seine möglichen Auswirkungen auf Widdersdorf

(20.06.2020) Die Regionalplanung und der Regionalplan dienen der Konkretisierung der Ziele und Interessen des Bundeslandes und der kommunalen Gemeindeentwicklung, und wird etwa alle 10 Jahre überarbeitet. Aktuell steht ein Entwurf der Stadt-Köln zur Debatte, in dem der weiteren Entwicklung Rechnung getragen werden soll. Betroffen ist hiervon auch Widdersdorf, wo langfristig mit einem Zuwachs von 6000-7000 weiteren Einwohnern geplant wird. Noch ist nichts entschieden, und die WIG begleitet diesen Prozess. Lesen Sie mehr dazu unter:

Widdersdorf und der Entwurf zum Regionalplan (Stand 2019)

Beschluss der Bezirksvertretung zum Entwurf des Regionalplans (Mai 2020)


Der WIG-Flyer zum Regionalplan wurde in der vergangenen Woche (30.07.2020) in einer Auflage von 5000 Stück an alle Widdersdorfer Haushalte verteilt.
Sie haben keinen erhalten? Dann laden Sie ihn hier herunter und informieren Sie uns, in welcher Straße ggf. nicht verteilt wurde. Vielen Dank!

Hier herunterladen: WIG-Flyer zum Regionalplan-Entwurf


 

Ampelanlage Kreuzung Haupstraße/Leonhardsgasse temporär wieder in Betrieb

(13.02.2020) Die Ampelanlage an der Kreuzung Hauptstraße/Leonhardsgasse ist seit wenigen Tagen wieder in Betrieb. Nach Rückfrage der WIG wäre man nach vor an der „Umsetzungsplanung“ des bereits im Jahr 2014 veröffentlichten Umgestaltungsplans. Die Ampelanlage war seit langer Zeit defekt. „Da es jedoch im Januar zu einem Unfall mit Kindesbeteiligung kam, wurde die Technik wieder vorläufig aktiviert“ – so die Stadt.

Eine Antwort des Amtes für Straßen- und Verkehrstechnik zum weiteren Zeitplan steht noch aus.

(Anm. des Autors: Es sieht ganz so aus, als das mindestens ganze 7 Jahre für einen kleinen Kreuzungsumbau benötigt würden. Manche Pläne dürften längst überholt sein oder in Vergessenheit geraten, bis sie dann umgesetzt werden. Bleibt zu hoffen, dass man sich die dann jeweils aktuelle Situation noch einmal ansieht und diese nicht zu ebenso langen „Umplanungsphasen“ führen. )

Erster Beschluss der Bezirksvertretung zum Regionalplan-Entwurf

Am Montag den 3.2.2020 hat die BV Lindenthal getagt. Das Beschlussprotokoll enthält auch Beschlüsse, die Widdersdorf betreffen.

  • Die S-Bahnen sollen abends öfter fahren, nicht aber die Busse von Lövenich nach Widdersdorf.
  • Die Straße „Zum Neuen Kreuz“ in Widdersdorf wird umgewidmet als Gemeindestraße ohne Benutzungsbeschränkung.
  • Die BV spricht sich mit deutlicher Mehrheit gegen eine Verlängerung der Linie 4 von Bocklemünd-Widdersdorf-Brauweiler-Niederaußem aus und unterstützt die schnelle Verlängerung der Linie 1 von Weiden/West nach Widdersdorf.
  • In Widdersdorf Ost soll ein neues Baugebiet hinter dem Neu Subbelrather Hof geplant werden


Die WIG wird sich weiter auf politischem Weg für eine bessere bzw. kontinuierlichere Anbindung auch nach Lövenich einsetzen. Nach wie vor befürworten wir eine Verlängerung der Linie 4 und sind gegen eine Verlängerung der Linie 1. Da hierüber letztlich der Rat und nicht die BV entscheidet, werden wir auf die Politik entsprechend einwirken. Auch der Nahverkehrsverbund sieht – trotz deutlich höhere Kosten – die Linie 4 als letztlich sinnvoller an. Insgesamt aber möchten wir, dass bis überhaupt Bahnen durch Widdersdorf fahren, auch außerhalb der Stoßzeiten und an Wochenenden durchgehend gute Busverbindungen realisiert werden! 

Das komplette Beschlussprotokoll finden Sie hier.

Stellungnahme der WIG zum aktuellen Entwurf des Regionalplans

Vor kurzem wurde der aktuelle Entwurf der Überarbeitung veröffentlicht (s.w.u.). Hierin sind u.a. Flächen für eine zukünftige Bebauung in Widdersdorf als „Potenzialflächen“ gekennzeichnet. Diese Kennzeichnung bedeutet nicht direkt, dass hier eine Bebauung entsteht, sondern erst einmal, dass diese Flächen grundsätzlich für eine Bebauung berücksichtigt werden dürfen. Wird dies so auch in den endgültigen Regionalplan übernommen, besteht die Möglichkeit, dass auch derzeit nur landwirtschaftlich zu nutzende Flächen in Bauland umgewidmet werden dürfen und sich somit entwickeln ließen.

Weitere Infos hierzu finden Sie hier!

BÜRGERFORUM zum Thema ÖPNV/Schnellbuslinie und Widdersdorf am Montag, 30.09.2019, 19:30 Uhr im Jugendzentrum Alte Schule, An den Kastanien 7-9

Wie geht es weiter mit dem ÖPNV in Widdersdorf? Der Ortsverband der CDU möchte den ÖPNV voranbringen! Die WIG unterstützt dieses Anliegen und begrüßt das öffentliche Forum – zu dem alle interessierten Widdersdorfer eingeladen sind – zum Thema Express-Bus und der Direktanbindung von Widdersdorf. Aber: Ist der Express-Bus (39 Minuten von Widdersdorf bis zum Kölner Dom) nur eine Zwischenlösung? Und ist mit der Verlängerung der Linie 1 oder Linie 4 noch zu rechnen? Wie kann der Bus 149 sinnvoll eingesetzt werden und Alt-Widdersdorf anbinden? Welche Streckenverbindung und Taktungen wären realistisch? Wie könnte die Streckenverbindung aussehen? Was meinen die WiddersdorferBürger dazu?  Darüber soll an diesem Abend diskutiert werden.

Als kompetente Ansprechpartner stehen Ihnen zur Verfügung:
-Gunther Höhn, Leiter des Verkehrsmanagement der KVB
-Svenja Führer, Mitglied in der Bezirksvertretung Lindenthal
-Moderation: Teresa De Bellis-Olinger, Mitglied im Rat der Stadt Köln

Gefahrenstelle auf der Hauptstrasse (K5) zwischen „Kölner Randkanal“ und „Auf der Aspel“ muss entschärft werden – Info an die Stadt Köln 

Die WIG hat das Amt für Strassen- und Verkehrstechnik über die unzulässige Nutzung der Busschleuse und damit verbundenen Gefahren für Fußgänger und Radfahrer  informiert.

Im genannten Bereich dürfen nur landwirtschaftliche Fahrzeuge und die Buslinie 962 der RVK die Straße nutzen. Zur Einschränkung des sonstigen Verkehrs ist eine sogenannte Busschleuse auf der Fahrbahn angebracht. Die beiden Spuren dieser Busschleuse sind – nach einer nachträglichen Anpassung – allerdings so eng zusammen, dass sogar Kleinwagen problemlos darüberfahren können. Leider wird diese Strecke daher sehr häufig trotz Verbot vom Individualverkehr befahren. Nicht nur vereinzelt, sondern dutzende Fahrzeuge pro Tag. Die Fahrbahn wird aber sehr häufig von Fußgängern und Fahrradfahren genutzt – auch Kinder zum und vom Brauweiler Schulzentrum, weswegen wir hier auf Änderung drängen.
Am Ende der Franz-Braßart-Straße (Sackgasse) gibt es einen Durchgang auf die Hauptstraße (K5), der durch einen Poller einen möglichen Durchgangsverkehr verhindert. Durch diesen Durchgang fahren zahlreiche Schulkinder. Durch die vorhandenen Hecken und Bäume ist die Hauptstraße aus der Franz-Braßart-Straße kommend nicht einzusehen. Wir haben des öfteren beobachtet, dass dort Kinder mit dem Fahrrad viel zu schnell auf die Hauptstraße fahren ohne zu bedenken, dass dort der Bus und andere Fahrzeuge unmittelbar am Fahrbahnrand fahren können.

Wir halten es für sinnvoll, die Busschleuse baulich so zu verändern, dass kein normaler PKW mehr darüberfahren kann, sei es durch bauliche Veränderung der Schwellen oder Einbau eine funkgesteuerten Pollers. Das Schreiben haben wir um einige Fotos ergänzt – und sind gespannt auf die Antwort vom Amt für Strassen- und Verkehrstechnik der Stadt Köln.

Eingabe zur Überarbeitung des Regionalplans für den Regierungsbezirk Köln 

Der Regionalplan des Regierungsbezirks Köln wird überarbeitet. Der Regionalplan setzt den Rahmen für die kommunale Bauleitplanung, neue Wohn- und Gewerbeflächen, Infrastruktur etc. für einen langfristigen Zeitraum von mehreren Jahren.

Der Vorstand der WIG hat in folgendem Schreiben an den Regionalrat Eingaben zu dieser Planung fristgerecht eingereicht, so dass diese Eingaben Berücksichtigung finden sollten. Sie betreffen insbesondere die Forderung, eine weitere Ausdehnung des Pulheimer Gewerbegebietes in südlicher und westlicher Richtung sowie die mögliche Umwandlung des Kiebitzfeldes als Bauland.
Beide in Betracht kommende Vorhaben hätten Einfluss auf die Frischluftzufuhr des Kölner Westens, der weiteren Versiegelung von derzeit landwirtschaftlich genutzten Flächen sowie auf den Verkehr.

Unser Schreiben: Eingaben zum Regionalplan Köln

Ausbau K5/K6 und Auswirkungen Köln-Widdersdorf (u.a. Leonhardsgasse)

(14.04.2019) Vom Baudezernenten des Rhein-Erft Kreises erhielten wir eine umfassende Antwort auf unsere Anfrage (s.u.) bzgl. der Planungen zum Ausbau der K6. U.a. wird hierin auch Stellung bezogen zur Frage, wie die Auswirkungen auf den Verkehr durch die Leonhardsgasse und somit auch Widdersdorf in die Planungen einfließen.

Auszug aus dem Schreiben:
Das vom Kreis in Auftrag gegebene Verkehrsgutachten kommt aber insgesamt zu dem Ergebnis, dass die Leonhardsgasse spürbar entlastet wird. Dies ist auch plausibel. Der Planungsansatz des Kreises ließe es überdies grundsätzlich zu, die Leonhardsgasse von der K 6 abzubinden. Man könnte auch bestimmte Abbiegebeziehungen unterbinden. Hierüber hat allerdings die Stadt Köln in eigener Zuständigkeit zu entscheiden.
Das Verkehrsaufkommen auf der K 6 zwischen Widdersdorf und Pulheim hat in den letzten Jahren offensichtlich zugenommen. Ob dies eher an den guten Einkaufsmöglichkeiten in Widdersdorf oder am Möbelhaus-in Pulheim liegt, vermag ich nicht zu beantworten. Wie dem auch sei, der Rhein-Erft-Kreis muss sich der Aufgabe stellen, die Sicherheit und die Leichtigkeit des Verkehrs im Zuge der K 6 durch einen moderaten Ausbau zu verbessern.
Die Kreisverwaltung beabsichtigt, zeitnah Kontakt mit den zuständigen Stellen der Stadtverwaltung aufzunehmen, um die Stadt Köln gemeinsam mit der Stadt Pulheim über die jeweilige Beschlusslage zu informieren.

Für die vollständige Antwort klicken Sie bitte hier: Antwort des Kreises Rhein-Erft-Kreis 

Aktuelles zum Ausbau der K6 / Keine Reaktivierung der K5

(01.04.2019) Aus dem uns vorliegenden Protokoll des Kreisausschusses des Rhein-Erft-Kreises vom 14.03.2019 zur Reaktivierung der ehemaligen K5 und Ausbau der K6 zwischen Pulheim und Widdersdorf (Ochsenkopf) geht folgender Beschluss hervor:

Beschluss:

1. Der Rhein-Erft-Kreis setzt sich für einen bedarfsgerechten Ausbau der L 183 (Bonnstraße) zwischen L 361 (Aachener Straße) und B 59n (Venloer Straße/ bei Möbelhaus Segmüller) ein.

2. Auf eine Reaktivierung der K 5 wird verzichtet.

3. Die Verwaltung des Rhein-Erft-Kreises wird beauftragt, im Zuge der bereits beauftragten Ingenieurleistungen für den Ausbau der K 6 eine Durchbindung bis zum Knoten Chryslerstraße/ Donatusstraße zu projektieren sowie die Realisierung eines vollwertigen Halbanschlusses der K 6 an die B 59 (für die Fahrtrichtungen von und nach Köln) weiter voranzutreiben.

Die WIG wird das Thema weiter verfolgen, da es möglicherweise auch den Verkehr in Widdersdorf betreffen könnte. Nach dem aktuellen Stand ist nur dieser Teil des weiter unten stehenden Vorschlags beschlossen. Welche Variante hier letztlich gewählt wird, ist offen. Die WIG setzt sich für die rot gepunktete Alternative ein, da diese eine geringere Lärmbelästigung für Widdersdorf bedeutet. Derzeit laufen noch die Planungen. Ein Realisierungszeitraum ist uns derzeit nicht bekannt. 

Pulheims Pläne zum Ausbau der K6 (Ochsenkopf) und Reaktivierung der K5

(14.03.2019) Die Stadt Pulheim diskutiert einen von der SPD-Pulheim eingebrachten Vorschlag zur Verlegung der Bonnstraße mit evtl. Reaktivierung der alten K5, die seinerzeit nach Fertigstellung des Lise-Meitner-Rings zurückgebaut wurde. Ferner ist ein Ausbau der K6 (Ochsenkopf) geplant, mit einem Anschluss an die B59 (Venloer Straße/Höhe Segmüller) und an das Gewerbegebiet in Pulheim.

Die Verlegung der Bonnstraße auf die alte K5 bis zur Chryslerstraße, die der Verkehrsberuhigung in Pulheim als auch einer besseren Anbindung des Gewerbegebietes an die Bonnstraße dienen sollte, scheint offenbar zunächst vom Tisch. Ein Verkehrsgutachten hatte ergeben, dass eine Verlegung dort kaum zur Verkehrsberuhigung beitragen würde (s.u. Artikel des Kölner Stadt-Anzeigers). Eine Reaktivierung der K5 hätte aber eine zunehmende Lärmbelästigung des westlichen Widdersdorf zur Folge gehabt, weshalb dieser Vorgang unser Interesse weckte.

Die WIG hat an die zuständige Stelle des Rhein-Erft-Kreises einen Brief verfasst, in dem wir auch für den geplanten Ausbau der K6 unsere Bedenken geäußert haben. Denn es gibt Pläne, diese Straße bis zur Kreuzung Chryslerstraße/Donatusstraße zu führen. Wir befürchten hier Nachteile durch Lärmbelästigung und möglicherweise auch eine weitere Zunahme des Verkehrs durch die Leonhardsgasse.

Unser Brief an den Rhein-Erft-Kreis: Eingabe Beschlussvorlage 55_2019 Kreistag Pulheim

Artikel des Kölner-Stadt-Anzeigers vom 14.03.2019: Rhein-Erft-Kreis will Bonnstraße bei Pulheim ausbauen