Wegen Corona: Die WIG-Mitgliederversammlung wird verschoben

Aufgrund der aktuellen Situation hat der Vorstand der WIG beschlossen, die für den 12.05.2020 geplante Mitgliederversammlung bis auf Weiteres zu verschieben, zumal für dieses Jahr keine Neuwahlen anstehen.

Wir beabsichtigen, unsere Mitgliederversammlung auf die zweite Jahreshälfte zu verschieben und werden einen Termin satzungsgemäß rechtzeitig bekannt geben, sobald die allgemeinen Umstände bzw. die Lockerungsmaßnahmen eine Durchführung möglich machen.

Die Kassenprüfung für das Jahr 2019 wurde unabhängig hiervon durch Bereitstellung der Belege und Kontoauszüge durch die Kassenprüfer durchgeführt. Beanstandungen gab es keine.

Rosenbeet unter Linden abgeräumt

Viele Mitbürger haben es schon gesehen oder sich an die Stadt gewendet. Obwohl die WIG in stetem Kontakt mir dem Grünflächenamt ist, und man die weitere Vorgehensweise der trotz größerer Investitionen der WIG zunehmend verkommenden Beete besprochen hat, wurde ohne uns zu informieren die Fläche abgeräumt.

Eine Nachfrage der Stadt ergab, dass man dort nun einen insektenfreundlichen Blühstreifen anlegen wolle. Ob wucherndes – wenn auch teils blühendes – Unkraut nun wirklich optisch zum Erscheinungsbild von Unter Linden beiträgt, ist fraglich.

Es ist traurig anzusehen, wie nach Übergabe der Firma Amand an die Stadt Köln die einst gepflegte und mit großen Tulpenfeldern versehene Allee sich in kurzer Zeit in eine ungepflegt erscheinende Fläche gewandelt hat. Die Steinflächen umgebenden Hecken dürften auch bald entfernt werden, so ist zu befürchten.

Die WIG hat mehrfach versucht, diese Flächen zu retten und aus Mitgliedsbeiträgen in den letzten Jahre einen 4-stelligen Betrag zur Erhaltung der Rosenbeete bereit gestellt, teilweise mit  Hilfe von Spenden der unmittelbaren Anwohner. Doch die bereitgestellten Summen reichten für die doch große Fläche nicht aus. Ein Sponsor konnte trotz intensiver Suche (u.a. auch mit Flyern) leider nicht gefunden werden.

Dennoch werden wir versuchen, diese Sträucher und Hecken – wenn auch in kleinerem Umfang – durch Gespräche mit der Stadt zu erhalten.

Update 19.02.2020: Auf Nachrage wurde uns vom Grünflächenamt mitgeteilt, dass man auf Blühstreifen wg. möglicher Sichtbehinderungen doch verzichten und dort erst komplett Gras sähen wird. Im Herbst, so wäre „angedacht“, würde man dann doch wohl wieder Rosensträucher einsetzen, wenngleich auch auf deutlich verkleinerter Fläche. Wir bleiben dran.

Ampelanlage Kreuzung Haupstraße/Leonhardsgasse temporär wieder in Betrieb

(13.02.2020) Die Ampelanlage an der Kreuzung Hauptstraße/Leonhardsgasse ist seit wenigen Tagen wieder in Betrieb. Nach Rückfrage der WIG wäre man nach vor an der „Umsetzungsplanung“ des bereits im Jahr 2014 veröffentlichten Umgestaltungsplans. Die Ampelanlage war seit langer Zeit defekt. „Da es jedoch im Januar zu einem Unfall mit Kindesbeteiligung kam, wurde die Technik wieder vorläufig aktiviert“ – so die Stadt.

Eine Antwort des Amtes für Straßen- und Verkehrstechnik zum weiteren Zeitplan steht noch aus.

(Anm. des Autors: Es sieht ganz so aus, als das mindestens ganze 7 Jahre für einen kleinen Kreuzungsumbau benötigt würden. Manche Pläne dürften längst überholt sein oder in Vergessenheit geraten, bis sie dann umgesetzt werden. Bleibt zu hoffen, dass man sich die dann jeweils aktuelle Situation noch einmal ansieht und diese nicht zu ebenso langen „Umplanungsphasen“ führen. )

Erster Beschluss der Bezirksvertretung zum Regionalplan-Entwurf

Am Montag den 3.2.2020 hat die BV Lindenthal getagt. Das Beschlussprotokoll enthält auch Beschlüsse, die Widdersdorf betreffen.

  • Die S-Bahnen sollen abends öfter fahren, nicht aber die Busse von Lövenich nach Widdersdorf.
  • Die Straße „Zum Neuen Kreuz“ in Widdersdorf wird umgewidmet als Gemeindestraße ohne Benutzungsbeschränkung.
  • Die BV spricht sich mit deutlicher Mehrheit gegen eine Verlängerung der Linie 4 von Bocklemünd-Widdersdorf-Brauweiler-Niederaußem aus und unterstützt die schnelle Verlängerung der Linie 1 von Weiden/West nach Widdersdorf.
  • In Widdersdorf Ost soll ein neues Baugebiet hinter dem Neu Subbelrather Hof geplant werden


Die WIG wird sich weiter auf politischem Weg für eine bessere bzw. kontinuierlichere Anbindung auch nach Lövenich einsetzen. Nach wie vor befürworten wie eine Verlängerung der Linie 4 und sind gegen eine Verlängerung der Linie 1. Da hierüber letztlch der Rat und nicht die BV entscheidet, werden wir auf die Politik entsprechend einwirken. Auch der Nahverkehrsverbund sieht – trotz deutlich höhere Kosten – die Linie 4 als letztlich sinnvoller an. Insgesamt aber möchten wir, dass bis überhaupt Bahnen durch Widdersdorf fahren, auch außerhalb der Stoßzeiten und an Wochenenden durchgehend gute Busverbindungen realisiert werden! 

Das komplette Beschlussprotokoll finden Sie hier.

Stellungnahme der WIG zum aktuellen Entwurf des Regionalplans

Die Regionalplanung und der Regionalplan dienen der Konkretisierung der Ziele und Interessen des Bundeslandes und der kommunalen Gemeindeentwicklung, und wird etwa alle 10 Jahre überarbeitet. Der nächste Regionalplan für NRW wird sicher erst nach den Wahlen 2020 verabschiedet. Flächen die darin nicht für eine Bebauung vorgesehen sind, darf auch die Gemeinde oder Stadt nicht für eine Bebauung vorsehen. Im April 2019 hat die Stadt Köln die Beteilung zur Neuaufstellung des Regionalplans gestartet.
Vor kurzem wurde der aktuelle Entwurf der Überarbeitung veröffentlicht (s.w.u.). Hierin sind u.a. Flächen für eine zukünftige Bebauung in Widdersdorf als „Potenzialflächen“ gekennzeichnet. Diese Kennzeichnung bedeutet nicht direkt, dass hier eine Bebauung entsteht, sondern erst einmal, dass diese Flächen grundsätzlich für eine Bebauung berücksichtigt werden dürfen. Wird dies so auch in den endgültigen Regionalplan übernommen, besteht die Möglichkeit, dass auch derzeit nur landwirtschaftlich zu nutzende Flächen in Bauland umgewidmet werden dürfen und sich somit entwickeln ließen.

Die WIG hat nach Durchsicht des aktuellen Entwurfs des Regionalplans in Bezug auf die Potenzialflächen in Widdersdorf die folgende Stellungnahme an Vertreter aller Parteien übermittelt, verbunden mit der Bitte, unsere Interessen in entsprechenden Gremien zu vertreten:

Die WIG ist grundsätzlich der Auffassung, dass eine weitere Bebauung in Widdersdorf – wie sie lt. Entwurf des Regionalplans in dort ausgewiesenen Potenzialflächen entstehen könnte – vermieden werden sollte. Die bestehenden Freiräume im westlichen Bereich, die als wichtige Frischluftschneise für Köln fungieren und auch für die Kaltluftentstehung von Bedeutung sind, wurden bereits verengt und dies sollte nicht noch weiter vorangetrieben werden.
Der Bereich zwischen Indianapolisstraße und Golfplatz ist aufgrund des Geräuschpegels durch Autobahn und Eisenbahn aus unserer Sicht nicht für eine Wohnbebauung geeignet. Einige bestehende Wohneinheiten dort wurden ja bereits mit besonderen Schallschutzmaßnahmen (schalldichte Fenster, spezielle Lüfter) versehen, doch nicht  alle Anwohner sind damit glücklich.
Im Nordwesten ist eine Potenzialfläche ausgewiesen (zwischen Kölner Randkanal Leonhardgasse und Chrysler Straße), die evtl. durch die von der SPD in Pulheim gewünschte Verlegung der Bonnstraße mit Anbindung an die K6 sowie Planungen der Stadt Pulheim zur Ausweitung des Gewerbegebietes massiv beeinträchtigt würde. Gespräche mit umliegenden Gemeinden zur Entwicklung von Potenzialflächen sind also zwingend erforderlich.
Abgesehen davon ist nach wie vor keine der Einwohnerentwicklung angepasste leistungsfähige Infrastruktur vorhanden. Auch der ab Mitte Dezember geplante Express-Bus wird nur zu Stoßzeiten fahren und so bleibt die Anbindung von Widdersdorf nach wie vor unzureichend und unbefriedigend. Die Umgehungsstraße ist morgens oft überlastet. Die Verkaufsflächen der Nahversorger  stoßen schon heute oft an ihre Grenzen, so dass auch hier neue oder erweiterte Angebote entstehen müssten. Wie schwierig dies in Widdersdorf ist, zeigt die zunehmend verwaisende Hauptstraße und auch der sich mit Gewerbeansiedlung schwer tuende Jakobsplatz. 
Nicht ohne Grund hat der Rat der Stadt Köln über alle Parteien hinweg bis auf Weiteres größere Baumaßnahmen in Widdersdorf abgelehnt, bis hier bessere Voraussetzungen geschaffen sind. Es bleibt zu hoffen, dass sich hieran gehalten wird und auch die klimarelevanten Aspekte zukünftig stärker berücksichtigt werden. Insofern betrachten wir den gegenwärtigen Entwurf des Regionalplan-Entwurfs (was Widdersdorf anbelangt) äußerst skeptisch.
Die WIG beobachtet die Entwicklung und ist im Gespräch mit Politik und Verwaltung – auch in Richtung Pulheim und Rhein-Erft Kreis – um die Interessen von Widdersdorf zu wahren. 

Der Rat der  Stadt Köln stellt den aktuellen Entwurf des Regionalplans unter folgendem Link zur Verfügung:
https://ratsinformation.stadt-koeln.de/getfile.asp?id=738273&type=do&

Auf den Seiten 24-28 finden Sie darin die Informationen zu Widdersdorf.

 

Pulheim plant Ausbau des Gewerbegebietes in Richtung Widdersdorf

Die Stadt Pulheim plant langfristig den Ausbau des Gewerbegebietes in Richtung Widdersdorf. Desweiteren gibt es Planungen, die K6 (Leonhardsgasse/Ochsenkopf) in der Nähe des Möbelhauses Segmüller an die B59 (Venloerstraße) anzubinden und in einem Teilabschnitt so zu verlegen, dass sie zum bestehenden südlichen Gewerbegebiet führt.

Widdersdorf ist von diesen Maßnahmen betroffen und daher die WIG bereits Vertreter verschiedener Parteien angesprochen und eine Eingabe zu diesem Thema an den Bergheimer Kreisausschuss und Kreistag  eingebracht (s.w.u.).

Während die von der Pulheimer SPD gewünschte Verlegung der Bonnstraße über die ehemalige, zurückgebaute K5 bereits abgelehnt wurde, gibt es für die Verlegung der K6 zwei Varianten: 
Variante 1 führ relativ nahe an Widdersdorf (Randkanal) vorbei und würde mit Sicherheit den Verkehrsfluss der Leonhardsgasse beeinflussen. Zudem wäre dort vermutlich mit einer höheren Lärmbelästigung zu rechnen.

Variante 2 ist die etwas teuere und daher derzeit weniger priosierte Lösung. Sie führt direkt ans nördliche Ende der Chryslerstraße und würde damit nur wenig Auswirkung auf Widdersdorf haben.

Im Bild links sind zwei Bereiche pinkfarben markiert: Sie zeigen die mögliche Erweiterung des Pulheimer Gewerbegebietes in südlicher sowie östlicher Richtung.

 

Bis es soweit ist, wird noch einige Zeit vergehen, und zunächst wird nach unseren Informationen auch erst der Bereich westlich von Segmüller als weiteres Gewerbegebiet ausgebaut. Dennoch versuchen wir von der WIG schon heute, bei den weiteren Planungen die Interessen von Widdersdorf einzubringen. 

WIG Eingabe an den Kreisausschuss-/Kreistag Bergheim

 

BÜRGERFORUM zum Thema ÖPNV/Schnellbuslinie und Widdersdorf am Montag, 30.09.2019, 19:30 Uhr im Jugendzentrum Alte Schule, An den Kastanien 7-9

Wie geht es weiter mit dem ÖPNV in Widdersdorf? Der Ortsverband der CDU möchte den ÖPNV voranbringen! Die WIG unterstützt dieses Anliegen und begrüßt das öffentliche Forum – zu dem alle interessierten Widdersdorfer eingeladen sind – zum Thema Express-Bus und der Direktanbindung von Widdersdorf. Aber: Ist der Express-Bus (39 Minuten von Widdersdorf bis zum Kölner Dom) nur eine Zwischenlösung? Und ist mit der Verlängerung der Linie 1 oder Linie 4 noch zu rechnen? Wie kann der Bus 149 sinnvoll eingesetzt werden und Alt-Widdersdorf anbinden? Welche Streckenverbindung und Taktungen wären realistisch? Wie könnte die Streckenverbindung aussehen? Was meinen die WiddersdorferBürger dazu?  Darüber soll an diesem Abend diskutiert werden.

Als kompetente Ansprechpartner stehen Ihnen zur Verfügung:
-Gunther Höhn, Leiter des Verkehrsmanagement der KVB
-Svenja Führer, Mitglied in der Bezirksvertretung Lindenthal
-Moderation: Teresa De Bellis-Olinger, Mitglied im Rat der Stadt Köln

Gefahrenstelle auf der Hauptstrasse (K5) zwischen „Kölner Randkanal“ und „Auf der Aspel“ muss entschärft werden – Info an die Stadt Köln 

Die WIG hat das Amt für Strassen- und Verkehrstechnik über die unzulässige Nutzung der Busschleuse und damit verbundenen Gefahren für Fußgänger und Radfahrer  informiert.

Im genannten Bereich dürfen nur landwirtschaftliche Fahrzeuge und die Buslinie 962 der RVK die Straße nutzen. Zur Einschränkung des sonstigen Verkehrs ist eine sogenannte Busschleuse auf der Fahrbahn angebracht. Die beiden Spuren dieser Busschleuse sind – nach einer nachträglichen Anpassung – allerdings so eng zusammen, dass sogar Kleinwagen problemlos darüberfahren können. Leider wird diese Strecke daher sehr häufig trotz Verbot vom Individualverkehr befahren. Nicht nur vereinzelt, sondern dutzende Fahrzeuge pro Tag. Die Fahrbahn wird aber sehr häufig von Fußgängern und Fahrradfahren genutzt – auch Kinder zum und vom Brauweiler Schulzentrum, weswegen wir hier auf Änderung drängen.
Am Ende der Franz-Braßart-Straße (Sackgasse) gibt es einen Durchgang auf die Hauptstraße (K5), der durch einen Poller einen möglichen Durchgangsverkehr verhindert. Durch diesen Durchgang fahren zahlreiche Schulkinder. Durch die vorhandenen Hecken und Bäume ist die Hauptstraße aus der Franz-Braßart-Straße kommend nicht einzusehen. Wir haben des öfteren beobachtet, dass dort Kinder mit dem Fahrrad viel zu schnell auf die Hauptstraße fahren ohne zu bedenken, dass dort der Bus und andere Fahrzeuge unmittelbar am Fahrbahnrand fahren können.

Wir halten es für sinnvoll, die Busschleuse baulich so zu verändern, dass kein normaler PKW mehr darüberfahren kann, sei es durch bauliche Veränderung der Schwellen oder Einbau eine funkgesteuerten Pollers. Das Schreiben haben wir um einige Fotos ergänzt – und sind gespannt auf die Antwort vom Amt für Strassen- und Verkehrstechnik der Stadt Köln.

Eingabe zur Überarbeitung des Regionalplans für den Regierungsbezirk Köln 

Der Regionalplan des Regierungsbezirks Köln wird überarbeitet. Der Regionalplan setzt den Rahmen für die kommunale Bauleitplanung, neue Wohn- und Gewerbeflächen, Infrastruktur etc. für einen langfristigen Zeitraum von mehreren Jahren.

Der Vorstand der WIG hat in folgendem Schreiben an den Regionalrat Eingaben zu dieser Planung fristgerecht eingereicht, so dass diese Eingaben Berücksichtigung finden sollten. Sie betreffen insbesondere die Forderung, eine weitere Ausdehnung des Pulheimer Gewerbegebietes in südlicher und westlicher Richtung sowie die mögliche Umwandlung des Kiebitzfeldes als Bauland.
Beide in Betracht kommende Vorhaben hätten Einfluss auf die Frischluftzufuhr des Kölner Westens, der weiteren Versiegelung von derzeit landwirtschaftlich genutzten Flächen sowie auf den Verkehr.

Unser Schreiben: Eingaben zum Regionalplan Köln

Mitgliederversammlung am 16.05.2019 

(20.05.2019) An der diesjährigen Mitgliederversammlung nahmen wieder zahlreiche Mitglieder und auch einige Gäste teil. Neben den üblichen Regularien informierte der Vorstand über seine Tätigkeiten im vergangenen Jahr und informierte über aktuelle Sachstände zu Themen, die Widdersdorf betreffen. So wurde über die aktuellen Umbaumaßnahmen an der Leonhardsgasse/Hauptstraße berichtet, als auch z.B. über die Pläne der Stadt Pulheim, das Gewerbegebiet in Richtung Widdersdorf zu erweitern und die damit möglicherweise einhergehende Verlegung der Bonnstraße bzw. der K6 (Leonhardsgasse/Ochsenkopf) (s. auch Artikel weiter unten). Natürlich wurde auch über das erstmalig gemeinsam mit dem Verein „Wir schaffen für Widdersdorf“ (WfW) veranstaltete Weihnachtsfest neben dem traditionell von der WIG geschmückten Weihnachtsbaum, welches großen Zuspruch hatte. 

Der Vorstand wurde von den anwesenden Mitgliedern einstimmig entlastet, ein Kassenprüfer wurde turnusgemäß ebenfalls einstimmig gewählt.

Zum Schluss überreichte unsere Widdersdorfer Stadträtin Teresa De Bellis einen ganz aktuellen Stadtplan von Widdersdorf, der in Kürze in unserem Schaukasten am Friedhof zu sehen sein wird. Vielen Dank dafür!

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EINLADUNG zu einem Presse- und Bürgergespräch am
Montag, den 29. April 2019 um 19:00 Uhr

Ort: Ralph‘s BBC, Rath-Mengenicher Weg 3, 50859 Köln

Auf Initiative von Teresa de Bellis-Olinger, Mitglied im Rat der Stadt Köln, und gemeinsam mit Unterstützung der  
Dorfgemeinschaft Widdersdorf 1979 e. V. und der Widdersdorfer Interessengemeinschaft e.V. laden wir zu o.g. Veranstaltung ein.

Thema der Veranstaltung: WIDDERSDORF – Was uns bewegt!

Unter dem Titel „Was Deutschland bewegt – Heimatland“ wurde im Februar die „docupy“ der ARD und des WDR ausgestrahlt und die zweite Folge folgt Anfang Mai.

Zentraler Standort der Dokumentation war u. a. der Stadtteil Widdersdorf – das größte private Neubaugebiet Europas. Die Redakteurin hatte im Vorfeld mit folgenden Worten Ansprechpartner in Widdersdorf gesucht:
„Unsere Filme sollen eine tiefgründige und objektive Innenansicht von Deutschland werden – ein Land, das sich rasant verändert und deshalb mit politischen und gesellschaftlichen Problemen ringt.“
Allerdings ging es NICHT um das Zusammenwachsen des Stadtteils oder um das Zusammenleben von Alt- und Neu-Widdersdorfern! Im Fokus standen die Spaltung, die uniformen Häuserstrukturen der Zuzug von Immis und die NonIdentifikation mit „Heimat“. Negativbeispiele, die nicht zur Förderung wachsender Städte beitragen.
Doch das ist NICHT Widdersdorf und das sind NICHT WIR! WIR sind mehr und WIDDERSDORF ist unsere HEIMAT!

Der Prozess des Zusammenlebens ist schon lange im Gange und wie wir dieses Zusammenleben in Widdersdorf und den dörflichen Charakter trotz Zuwachs erhalten und weiter fördern können, darüber möchten wir gerne mit Ihnen diskutieren. 
Dazu laden wir Sie herzlich ein!

Ausbau K5/K6 und Auswirkungen Köln-Widdersdorf (u.a. Leonhardsgasse)

(14.04.2019) Vom Baudezernenten des Rhein-Erft Kreises erhielten wir eine umfassende Antwort auf unsere Anfrage (s.u.) bzgl.
der Planungen zum Ausbau der K6. U.a. wird hierin auch Stellung bezogen zur Frage, wie die Auswirkungen auf den Verkehr durch die Leonhardsgasse und somit auch Widdersdorf in die Planungen einfließen.

Auszug aus dem Schreiben:
Das vom Kreis in Auftrag gegebene Verkehrsgutachten kommt aber insgesamt zu dem Ergebnis, dass die Leonhardsgasse spürbar entlastet wird. Dies ist auch plausibel. Der Planungsansatz des Kreises ließe es überdies grundsätzlich zu, die Leonhardsgasse von der K 6 abzubinden. Man könnte auch bestimmte Abbiegebeziehungen unterbinden. Hierüber hat allerdings die Stadt Köln in eigener Zuständigkeit zu entscheiden.
Das Verkehrsaufkommen auf der K 6 zwischen Widdersdorf und Pulheim hat in den letzten Jahren offensichtlich zugenommen. Ob dies eher an den guten Einkaufsmöglichkeiten in Widdersdorf oder am Möbelhaus-in Pulheim liegt, vermag ich nicht zu beantworten. Wie dem auch sei, der Rhein-Erft-Kreis muss sich der Aufgabe stellen, die Sicherheit und die Leichtigkeit des Verkehrs im Zuge der K 6 durch einen moderaten Ausbau zu verbessern.
Die Kreisverwaltung beabsichtigt, zeitnah Kontakt mit den zuständigen Stellen der Stadtverwaltung aufzunehmen, um die Stadt Köln gemeinsam mit der Stadt Pulheim über die jeweilige Beschlusslage zu informieren.

Für die vollständige Antwort klicken Sie bitte hier: Antwort des Kreises Rhein-Erft-Kreis 

Aktuelles zum Ausbau der K6 / Keine Reaktivierung der K5

(01.04.2019) Aus dem uns vorliegenden Protokoll des Kreisausschusses des Rhein-Erft-Kreises vom 14.03.2019 zur Reaktivierung der ehemaligen K5 und Ausbau der K6 zwischen Pulheim und Widdersdorf (Ochsenkopf) geht folgender Beschluss hervor:

Beschluss:

1. Der Rhein-Erft-Kreis setzt sich für einen bedarfsgerechten Ausbau der L 183 (Bonnstraße) zwischen L 361 (Aachener Straße) und B 59n (Venloer Straße/ bei Möbelhaus Segmüller) ein.

2. Auf eine Reaktivierung der K 5 wird verzichtet.

3. Die Verwaltung des Rhein-Erft-Kreises wird beauftragt, im Zuge der bereits beauftragten Ingenieurleistungen für den Ausbau der K 6 eine Durchbindung bis zum Knoten Chryslerstraße/ Donatusstraße zu projektieren sowie die Realisierung eines vollwertigen Halbanschlusses der K 6 an die B 59 (für die Fahrtrichtungen von und nach Köln) weiter voranzutreiben.

Die WIG wird das Thema weiter verfolgen, da es möglicherweise auch den Verkehr in Widdersdorf betreffen könnte. Nach dem aktuellen Stand ist nur dieser Teil des weiter unten stehenden Vorschlags beschlossen. Welche Variante hier letztlich gewählt wird, ist offen. Die WIG setzt sich für die rot gepunktete Alternative ein, da diese eine geringere Lärmbelästigung für Widdersdorf bedeutet. Derzeit laufen noch die Planungen. Ein Realisierungszeitraum ist uns derzeit nicht bekannt. 

Pulheims Pläne zum Ausbau der K6 (Ochsenkopf) und Reaktivierung der K5

(14.03.2019) Die Stadt Pulheim diskutiert einen von der SPD-Pulheim eingebrachten Vorschlag zur Verlegung der Bonnstraße mit evtl. Reaktivierung der alten K5, die seinerzeit nach Fertigstellung des Lise-Meitner-Rings zurückgebaut wurde. Ferner ist ein Ausbau der K6 (Ochsenkopf) geplant, mit einem Anschluss an die B59 (Venloer Straße/Höhe Segmüller) und an das Gewerbegebiet in Pulheim.

Die Verlegung der Bonnstraße auf die alte K5 bis zur Chryslerstraße, die der Verkehrsberuhigung in Pulheim als auch einer besseren Anbindung des Gewerbegebietes an die Bonnstraße dienen sollte, scheint offenbar zunächst vom Tisch. Ein Verkehrsgutachten hatte ergeben, dass eine Verlegung dort kaum zur Verkehrsberuhigung beitragen würde (s.u. Artikel des Kölner Stadt-Anzeigers). Eine Reaktivierung der K5 hätte aber eine zunehmende Lärmbelästigung des westlichen Widdersdorf zur Folge gehabt, weshalb dieser Vorgang unser Interesse weckte.

Die WIG hat an die zuständige Stelle des Rhein-Erft-Kreises einen Brief verfasst, in dem wir auch für den geplanten Ausbau der K6 unsere Bedenken geäußert haben. Denn es gibt Pläne, diese Straße bis zur Kreuzung Chryslerstraße/Donatusstraße zu führen. Wir befürchten hier Nachteile durch Lärmbelästigung und möglicherweise auch eine weitere Zunahme des Verkehrs durch die Leonhardsgasse.

Unser Brief an den Rhein-Erft-Kreis: Eingabe Beschlussvorlage 55_2019 Kreistag Pulheim

Artikel des Kölner-Stadt-Anzeigers vom 14.03.2019: Rhein-Erft-Kreis will Bonnstraße bei Pulheim ausbauen

 

Widdersdorf ist Heimat – Widdersdorf lädt ein

Liebe Widdersdorfer!

Dir ARD-Doku „Was bewegt Deutschland – Heimatland“ hat nach Auffassung der Widdersdorfer Vereine und Einwohner ein falsches Bild des Miteinanders gezeigt (s.u.). Nicht nur die Reaktionen in den sozialen Medien, Gespräche und E-Mails zeigen, dass sich durchaus die Neu- und Altwiddersdorfer bereits gut gemischt haben, miteinander sprechen und in Kontakt stehen!

Da kommt die 5. Jahreszeit gerade recht: Die Dorfgemeinschaft Widdersdorf e.V. als Veranstalter des Widdersdorfer Karnevalszuges, sowie der WfW,  die WIG und der SV LöWi freuen sich auf ALLE Widdersdorfer, ob aus Neu- oder Alt-Widdersdorf! Hier können sich alle am kommenden Sonntag am Widdersdorfer Zug, im großen DGW-Festzelt an der Feuerwache oder sonstwo im Dorf selbst ein Bild davon machen, wie gut Widdersdorf mittlerweile zusammengewachsen ist.

Die Vorsitzenden der Widdersdorfer Vereine:

Dorfgemeinschaft Widdersdorf e.V.  (DGW)
Widdersdorfer Interessengemeinschaft e.V. (WIG)
Wir für Widdersdorf e.V. (WfW)
Sportverein Lövenich/Widdersdorf e.V. (SV LöWi)

 

Neue Internetseite für Widdersdorf

(05.05.2018) Die bisher von der WIG betreuten Internetseiten www.widdersdorf.de bzw. www.koeln-widdersdorf.de wurden unter Mitwirkung anderer Organisationen in eine neue „Quartiersplattform“ www.unser-quartier.de/koeln-widdersdorf integriert. Selbstverständlich kann die neue Seite auch über die bisherige Adresse aufgerufen werden. Hier finden Besucher der Internetseiten alles rund um Widdersdorf: Aktuelles aus Widdersdorf, Veranstaltungen für Jung und Alt, Kirche, Schule, Vereine u.v.a.m. Große Bedeutung wurde hier insbesondere auch auf Inhalte für Senioren beigemessen.