Zusammenlegung der Mitgliederversammlung 2020/2021 

(07.10.2020) Der WIG-Vorstand hat in einer interner Abstimmung (bei einer Enthaltung) beschlossen, die diesjährige Mitgliederversammlung mit der im kommenden Jahr zusammenzulegen und im Jahr 2021 stattfinden zu lassen. 

Die Beschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie waren der Ausschlag für diese Entscheidung. In Widdersdorf gibt es kaum Räumlichkeiten, die eine Mitgliederversammlung mit den gebotenen Hygienemaßnahmen und angemessenem Aufwand ermöglichen. Möglich wäre aber auch, dass nur sehr wenige Teilnehmer erscheinen und diese Veranstaltung damit nur wenige Mitglieder erreicht.
Dass für 2020 keine Vorstandswahlen anstehen, erleichterte die Entscheidung. Dank der Bereitschaft der aktuellen Kassenprüfer, auch die Kasse für 2020 zu prüfen, kann auch hier die anstehende Wahl eines neuen Kassenprüfers in das kommende Jahr verlegt werden.
 
Die Prüfung der Kasse 2019 ist indes bereits ohne Beanstandung erfolgt. (Auf Anfrage können Mitglieder Einsicht in die Kassenbewegungen nehmen).
 
Anstelle einer rechtlich möglichen virtuellen Mitgliederversammlung, die sicher auch nur einen kleinen Teil der Mitglieder erreicht hätte, werden wir unsere Mitglieder noch dieses Jahr per E-Mail detailliert über unsere Tätigkeiten im Jahr 2019 und vorgreifend auch schon für 2020  informieren. Wir hoffen auf das Verständnis unserer Mitglieder.
Mitglieder, die mit dieser Vorgehensweise nicht einverstanden sind, schicken bitte eine Nachricht dem Betreff „Mitgliederversammlung 2020“ über unsere Kontaktseite.
 

Kommunalwahl: Die WIG befragt die Parteien zu Widdersdorfer Themen

Die Kommunalwahl steht im September bevor. Dies war ein Grund für die WIG, die lokalen  Vertreter verschiedener Parteien zu Ihren Positionen rund um Widdersdorfer Themen zu befragen.

Die Antworten im Überblick zu den einzelnen Themen und Fragen finden Sie hier:
Antworten der Kommunalpolitiker auf den WIG-Fragebogen zur Kommunalwahl 2020
(Mittlerweile liegen die Antworten von CDU, SPD, FDP, Die Grünen, Die Linke vor.)

In Zusammenarbeit mit anderen Vereinen aus Widdersdorf weisen wir auf die folgende Veranstaltung hin, bei der sicher auch Fragen aus unserem Fragebogen diskutiert werden.

Wer sich die Veranstaltung im Nachhinein ansehen möchte, kann dies hier tun:


Der Regionalplan und seine möglichen Auswirkungen auf Widdersdorf

Die Regionalplanung und der Regionalplan dienen der Konkretisierung der Ziele und Interessen des Bundeslandes und der kommunalen Gemeindeentwicklung, und wird etwa alle 10 Jahre überarbeitet. Aktuell steht ein Entwurf der Stadt-Köln zur Debatte, in dem der weiteren Entwicklung Rechnung getragen werden soll. Betroffen ist hiervon auch Widdersdorf, wo langfristig mit einem Zuwachs von 6000-7000 weiteren Einwohnern geplant wird. Noch ist nichts entschieden, und die WIG begleitet diesen Prozess. Lesen Sie mehr dazu unter:

Widdersdorf und der Entwurf zum Regionalplan (Stand 2019)

Beschluss der Bezirksvertretung zum Entwurf des Regionalplans (Mai 2020)


Der WIG-Flyer zum Regionalplan wurde in der vergangenen Woche (30.07.2020) in einer Auflage von 5000 Stück an alle Widdersdorfer Haushalte verteilt.
Sie haben keinen erhalten? Dann laden Sie ihn hier herunter und informieren Sie uns, in welcher Straße ggf. nicht verteilt wurde. Vielen Dank!

Hier herunterladen: WIG-Flyer zum Regionalplan-Entwurf


 

Wegen Corona: Die WIG-Mitgliederversammlung wird verschoben

(30.04.2020) Aufgrund der aktuellen Situation hat der Vorstand der WIG beschlossen, die für den 12.05.2020 geplante Mitgliederversammlung bis auf Weiteres zu verschieben, zumal für dieses Jahr keine Neuwahlen anstehen.

Wir beabsichtigen, unsere Mitgliederversammlung auf die zweite Jahreshälfte zu verschieben und werden einen Termin satzungsgemäß rechtzeitig bekannt geben, sobald die allgemeinen Umstände bzw. die Lockerungsmaßnahmen eine Durchführung möglich machen.

Die Kassenprüfung für das Jahr 2019 wurde unabhängig hiervon durch Bereitstellung der Belege und Kontoauszüge durch die Kassenprüfer durchgeführt. Beanstandungen gab es keine.

Rosenbeet unter Linden abgeräumt

Viele Mitbürger haben es schon gesehen oder sich an die Stadt gewendet. Obwohl die WIG in stetem Kontakt mir dem Grünflächenamt ist, und man die weitere Vorgehensweise der trotz größerer Investitionen der WIG zunehmend verkommenden Beete besprochen hat, wurde ohne uns zu informieren die Fläche abgeräumt.

Eine Nachfrage der Stadt ergab, dass man dort nun einen insektenfreundlichen Blühstreifen anlegen wolle. Ob wucherndes – wenn auch teils blühendes – Unkraut nun wirklich optisch zum Erscheinungsbild von Unter Linden beiträgt, ist fraglich.

Es ist traurig anzusehen, wie nach Übergabe der Firma Amand an die Stadt Köln die einst gepflegte und mit großen Tulpenfeldern versehene Allee sich in kurzer Zeit in eine ungepflegt erscheinende Fläche gewandelt hat. Die Steinflächen umgebenden Hecken dürften auch bald entfernt werden, so ist zu befürchten.

Die WIG hat mehrfach versucht, diese Flächen zu retten und aus Mitgliedsbeiträgen in den letzten Jahre einen 4-stelligen Betrag zur Erhaltung der Rosenbeete bereit gestellt, teilweise mit  Hilfe von Spenden der unmittelbaren Anwohner. Doch die bereitgestellten Summen reichten für die doch große Fläche nicht aus. Ein Sponsor konnte trotz intensiver Suche (u.a. auch mit Flyern) leider nicht gefunden werden.

Dennoch werden wir versuchen, diese Sträucher und Hecken – wenn auch in kleinerem Umfang – durch Gespräche mit der Stadt zu erhalten.

Update 19.02.2020: Auf Nachrage wurde uns vom Grünflächenamt mitgeteilt, dass man auf Blühstreifen wg. möglicher Sichtbehinderungen doch verzichten und dort erst komplett Gras sähen wird. Im Herbst, so wäre „angedacht“, würde man dann doch wohl wieder Rosensträucher einsetzen, wenngleich auch auf deutlich verkleinerter Fläche. Wir bleiben dran.

Ampelanlage Kreuzung Haupstraße/Leonhardsgasse temporär wieder in Betrieb

(13.02.2020) Die Ampelanlage an der Kreuzung Hauptstraße/Leonhardsgasse ist seit wenigen Tagen wieder in Betrieb. Nach Rückfrage der WIG wäre man nach vor an der „Umsetzungsplanung“ des bereits im Jahr 2014 veröffentlichten Umgestaltungsplans. Die Ampelanlage war seit langer Zeit defekt. „Da es jedoch im Januar zu einem Unfall mit Kindesbeteiligung kam, wurde die Technik wieder vorläufig aktiviert“ – so die Stadt.

Eine Antwort des Amtes für Straßen- und Verkehrstechnik zum weiteren Zeitplan steht noch aus.

(Anm. des Autors: Es sieht ganz so aus, als das mindestens ganze 7 Jahre für einen kleinen Kreuzungsumbau benötigt würden. Manche Pläne dürften längst überholt sein oder in Vergessenheit geraten, bis sie dann umgesetzt werden. Bleibt zu hoffen, dass man sich die dann jeweils aktuelle Situation noch einmal ansieht und diese nicht zu ebenso langen „Umplanungsphasen“ führen. )

Erster Beschluss der Bezirksvertretung zum Regionalplan-Entwurf

Am Montag den 3.2.2020 hat die BV Lindenthal getagt. Das Beschlussprotokoll enthält auch Beschlüsse, die Widdersdorf betreffen.

  • Die S-Bahnen sollen abends öfter fahren, nicht aber die Busse von Lövenich nach Widdersdorf.
  • Die Straße „Zum Neuen Kreuz“ in Widdersdorf wird umgewidmet als Gemeindestraße ohne Benutzungsbeschränkung.
  • Die BV spricht sich mit deutlicher Mehrheit gegen eine Verlängerung der Linie 4 von Bocklemünd-Widdersdorf-Brauweiler-Niederaußem aus und unterstützt die schnelle Verlängerung der Linie 1 von Weiden/West nach Widdersdorf.
  • In Widdersdorf Ost soll ein neues Baugebiet hinter dem Neu Subbelrather Hof geplant werden


Die WIG wird sich weiter auf politischem Weg für eine bessere bzw. kontinuierlichere Anbindung auch nach Lövenich einsetzen. Nach wie vor befürworten wir eine Verlängerung der Linie 4 und sind gegen eine Verlängerung der Linie 1. Da hierüber letztlich der Rat und nicht die BV entscheidet, werden wir auf die Politik entsprechend einwirken. Auch der Nahverkehrsverbund sieht – trotz deutlich höhere Kosten – die Linie 4 als letztlich sinnvoller an. Insgesamt aber möchten wir, dass bis überhaupt Bahnen durch Widdersdorf fahren, auch außerhalb der Stoßzeiten und an Wochenenden durchgehend gute Busverbindungen realisiert werden! 

Das komplette Beschlussprotokoll finden Sie hier.

Stellungnahme der WIG zum aktuellen Entwurf des Regionalplans

Vor kurzem wurde der aktuelle Entwurf der Überarbeitung veröffentlicht (s.w.u.). Hierin sind u.a. Flächen für eine zukünftige Bebauung in Widdersdorf als „Potenzialflächen“ gekennzeichnet. Diese Kennzeichnung bedeutet nicht direkt, dass hier eine Bebauung entsteht, sondern erst einmal, dass diese Flächen grundsätzlich für eine Bebauung berücksichtigt werden dürfen. Wird dies so auch in den endgültigen Regionalplan übernommen, besteht die Möglichkeit, dass auch derzeit nur landwirtschaftlich zu nutzende Flächen in Bauland umgewidmet werden dürfen und sich somit entwickeln ließen.

Weitere Infos hierzu finden Sie hier!

BÜRGERFORUM zum Thema ÖPNV/Schnellbuslinie und Widdersdorf am Montag, 30.09.2019, 19:30 Uhr im Jugendzentrum Alte Schule, An den Kastanien 7-9

Wie geht es weiter mit dem ÖPNV in Widdersdorf? Der Ortsverband der CDU möchte den ÖPNV voranbringen! Die WIG unterstützt dieses Anliegen und begrüßt das öffentliche Forum – zu dem alle interessierten Widdersdorfer eingeladen sind – zum Thema Express-Bus und der Direktanbindung von Widdersdorf. Aber: Ist der Express-Bus (39 Minuten von Widdersdorf bis zum Kölner Dom) nur eine Zwischenlösung? Und ist mit der Verlängerung der Linie 1 oder Linie 4 noch zu rechnen? Wie kann der Bus 149 sinnvoll eingesetzt werden und Alt-Widdersdorf anbinden? Welche Streckenverbindung und Taktungen wären realistisch? Wie könnte die Streckenverbindung aussehen? Was meinen die WiddersdorferBürger dazu?  Darüber soll an diesem Abend diskutiert werden.

Als kompetente Ansprechpartner stehen Ihnen zur Verfügung:
-Gunther Höhn, Leiter des Verkehrsmanagement der KVB
-Svenja Führer, Mitglied in der Bezirksvertretung Lindenthal
-Moderation: Teresa De Bellis-Olinger, Mitglied im Rat der Stadt Köln

Gefahrenstelle auf der Hauptstrasse (K5) zwischen „Kölner Randkanal“ und „Auf der Aspel“ muss entschärft werden – Info an die Stadt Köln 

Die WIG hat das Amt für Strassen- und Verkehrstechnik über die unzulässige Nutzung der Busschleuse und damit verbundenen Gefahren für Fußgänger und Radfahrer  informiert.

Im genannten Bereich dürfen nur landwirtschaftliche Fahrzeuge und die Buslinie 962 der RVK die Straße nutzen. Zur Einschränkung des sonstigen Verkehrs ist eine sogenannte Busschleuse auf der Fahrbahn angebracht. Die beiden Spuren dieser Busschleuse sind – nach einer nachträglichen Anpassung – allerdings so eng zusammen, dass sogar Kleinwagen problemlos darüberfahren können. Leider wird diese Strecke daher sehr häufig trotz Verbot vom Individualverkehr befahren. Nicht nur vereinzelt, sondern dutzende Fahrzeuge pro Tag. Die Fahrbahn wird aber sehr häufig von Fußgängern und Fahrradfahren genutzt – auch Kinder zum und vom Brauweiler Schulzentrum, weswegen wir hier auf Änderung drängen.
Am Ende der Franz-Braßart-Straße (Sackgasse) gibt es einen Durchgang auf die Hauptstraße (K5), der durch einen Poller einen möglichen Durchgangsverkehr verhindert. Durch diesen Durchgang fahren zahlreiche Schulkinder. Durch die vorhandenen Hecken und Bäume ist die Hauptstraße aus der Franz-Braßart-Straße kommend nicht einzusehen. Wir haben des öfteren beobachtet, dass dort Kinder mit dem Fahrrad viel zu schnell auf die Hauptstraße fahren ohne zu bedenken, dass dort der Bus und andere Fahrzeuge unmittelbar am Fahrbahnrand fahren können.

Wir halten es für sinnvoll, die Busschleuse baulich so zu verändern, dass kein normaler PKW mehr darüberfahren kann, sei es durch bauliche Veränderung der Schwellen oder Einbau eine funkgesteuerten Pollers. Das Schreiben haben wir um einige Fotos ergänzt – und sind gespannt auf die Antwort vom Amt für Strassen- und Verkehrstechnik der Stadt Köln.

Eingabe zur Überarbeitung des Regionalplans für den Regierungsbezirk Köln 

Der Regionalplan des Regierungsbezirks Köln wird überarbeitet. Der Regionalplan setzt den Rahmen für die kommunale Bauleitplanung, neue Wohn- und Gewerbeflächen, Infrastruktur etc. für einen langfristigen Zeitraum von mehreren Jahren.

Der Vorstand der WIG hat in folgendem Schreiben an den Regionalrat Eingaben zu dieser Planung fristgerecht eingereicht, so dass diese Eingaben Berücksichtigung finden sollten. Sie betreffen insbesondere die Forderung, eine weitere Ausdehnung des Pulheimer Gewerbegebietes in südlicher und westlicher Richtung sowie die mögliche Umwandlung des Kiebitzfeldes als Bauland.
Beide in Betracht kommende Vorhaben hätten Einfluss auf die Frischluftzufuhr des Kölner Westens, der weiteren Versiegelung von derzeit landwirtschaftlich genutzten Flächen sowie auf den Verkehr.

Unser Schreiben: Eingaben zum Regionalplan Köln

Ausbau K5/K6 und Auswirkungen Köln-Widdersdorf (u.a. Leonhardsgasse)

(14.04.2019) Vom Baudezernenten des Rhein-Erft Kreises erhielten wir eine umfassende Antwort auf unsere Anfrage (s.u.) bzgl. der Planungen zum Ausbau der K6. U.a. wird hierin auch Stellung bezogen zur Frage, wie die Auswirkungen auf den Verkehr durch die Leonhardsgasse und somit auch Widdersdorf in die Planungen einfließen.

Auszug aus dem Schreiben:
Das vom Kreis in Auftrag gegebene Verkehrsgutachten kommt aber insgesamt zu dem Ergebnis, dass die Leonhardsgasse spürbar entlastet wird. Dies ist auch plausibel. Der Planungsansatz des Kreises ließe es überdies grundsätzlich zu, die Leonhardsgasse von der K 6 abzubinden. Man könnte auch bestimmte Abbiegebeziehungen unterbinden. Hierüber hat allerdings die Stadt Köln in eigener Zuständigkeit zu entscheiden.
Das Verkehrsaufkommen auf der K 6 zwischen Widdersdorf und Pulheim hat in den letzten Jahren offensichtlich zugenommen. Ob dies eher an den guten Einkaufsmöglichkeiten in Widdersdorf oder am Möbelhaus-in Pulheim liegt, vermag ich nicht zu beantworten. Wie dem auch sei, der Rhein-Erft-Kreis muss sich der Aufgabe stellen, die Sicherheit und die Leichtigkeit des Verkehrs im Zuge der K 6 durch einen moderaten Ausbau zu verbessern.
Die Kreisverwaltung beabsichtigt, zeitnah Kontakt mit den zuständigen Stellen der Stadtverwaltung aufzunehmen, um die Stadt Köln gemeinsam mit der Stadt Pulheim über die jeweilige Beschlusslage zu informieren.

Für die vollständige Antwort klicken Sie bitte hier: Antwort des Kreises Rhein-Erft-Kreis 

Aktuelles zum Ausbau der K6 / Keine Reaktivierung der K5

(01.04.2019) Aus dem uns vorliegenden Protokoll des Kreisausschusses des Rhein-Erft-Kreises vom 14.03.2019 zur Reaktivierung der ehemaligen K5 und Ausbau der K6 zwischen Pulheim und Widdersdorf (Ochsenkopf) geht folgender Beschluss hervor:

Beschluss:

1. Der Rhein-Erft-Kreis setzt sich für einen bedarfsgerechten Ausbau der L 183 (Bonnstraße) zwischen L 361 (Aachener Straße) und B 59n (Venloer Straße/ bei Möbelhaus Segmüller) ein.

2. Auf eine Reaktivierung der K 5 wird verzichtet.

3. Die Verwaltung des Rhein-Erft-Kreises wird beauftragt, im Zuge der bereits beauftragten Ingenieurleistungen für den Ausbau der K 6 eine Durchbindung bis zum Knoten Chryslerstraße/ Donatusstraße zu projektieren sowie die Realisierung eines vollwertigen Halbanschlusses der K 6 an die B 59 (für die Fahrtrichtungen von und nach Köln) weiter voranzutreiben.

Die WIG wird das Thema weiter verfolgen, da es möglicherweise auch den Verkehr in Widdersdorf betreffen könnte. Nach dem aktuellen Stand ist nur dieser Teil des weiter unten stehenden Vorschlags beschlossen. Welche Variante hier letztlich gewählt wird, ist offen. Die WIG setzt sich für die rot gepunktete Alternative ein, da diese eine geringere Lärmbelästigung für Widdersdorf bedeutet. Derzeit laufen noch die Planungen. Ein Realisierungszeitraum ist uns derzeit nicht bekannt. 

Pulheims Pläne zum Ausbau der K6 (Ochsenkopf) und Reaktivierung der K5

(14.03.2019) Die Stadt Pulheim diskutiert einen von der SPD-Pulheim eingebrachten Vorschlag zur Verlegung der Bonnstraße mit evtl. Reaktivierung der alten K5, die seinerzeit nach Fertigstellung des Lise-Meitner-Rings zurückgebaut wurde. Ferner ist ein Ausbau der K6 (Ochsenkopf) geplant, mit einem Anschluss an die B59 (Venloer Straße/Höhe Segmüller) und an das Gewerbegebiet in Pulheim.

Die Verlegung der Bonnstraße auf die alte K5 bis zur Chryslerstraße, die der Verkehrsberuhigung in Pulheim als auch einer besseren Anbindung des Gewerbegebietes an die Bonnstraße dienen sollte, scheint offenbar zunächst vom Tisch. Ein Verkehrsgutachten hatte ergeben, dass eine Verlegung dort kaum zur Verkehrsberuhigung beitragen würde (s.u. Artikel des Kölner Stadt-Anzeigers). Eine Reaktivierung der K5 hätte aber eine zunehmende Lärmbelästigung des westlichen Widdersdorf zur Folge gehabt, weshalb dieser Vorgang unser Interesse weckte.

Die WIG hat an die zuständige Stelle des Rhein-Erft-Kreises einen Brief verfasst, in dem wir auch für den geplanten Ausbau der K6 unsere Bedenken geäußert haben. Denn es gibt Pläne, diese Straße bis zur Kreuzung Chryslerstraße/Donatusstraße zu führen. Wir befürchten hier Nachteile durch Lärmbelästigung und möglicherweise auch eine weitere Zunahme des Verkehrs durch die Leonhardsgasse.

Unser Brief an den Rhein-Erft-Kreis: Eingabe Beschlussvorlage 55_2019 Kreistag Pulheim

Artikel des Kölner-Stadt-Anzeigers vom 14.03.2019: Rhein-Erft-Kreis will Bonnstraße bei Pulheim ausbauen