Expressbus für Widdersdorf – kommt!

Am 30.9.2019 fand ein von der CDU veranstaltetes Bürgerforum zum Thema ÖPNV in Widdersdorf statt.
Herr Höhn (Leiter Verkehrsmanagement, KVB) hatte folgende Neuigkeiten:

Ab 16.12.2019 wird es zwei neue Expressbuslinien geben.

Die Linie 172 wird morgens zwischen 7:00 Uhr und 9:00 Uhr im 10min. Takt von Widdersdorf über Lövenich und über eine teilweise eigene Busspur auf der Aachenerstr. bis zum Hauptbahnhof fahren. Nachmittags in der Zeit von 15:00 Uhr bis 19:30 Uhr im 10min. Takt vom Hauptbahnhof nach Widdersdorf. Die Linie 173 wird in der gleichen Weise Junkersdorf und Weiden bedienen.

Während die Fahrzeiten für den 145 unverändert bleiben werden, werden die Fahrzeiten der Linie 149 auf die Zeiten von 7:00 – 8:30 Uhr und 13:00 – 17:15 Uhr beschränkt. 

Für Dezember 2020 ist eine Erhöhung der Taktrate für die Linie 145 und 149 an Wochenenden im Gespräch, die im ersten Halbjahr 2020 im Rat der Stadt Köln zur Beratung ansteht. Es laufen Gespräche zwischen der Stadt Köln und der KVB, die Linie 149 zusätzlich auch den alten Ortsteil von Widdersdorf (Unter Gottes Gnaden etc.) bedienen zu lassen. Dies könnte dann frühestens zum Fahrplanwechsel Ende 2020 umgesetzt werden.

Weiterhin soll Widdersdorf ein oder zwei Stationen für Leihfahrräder der KVB bekommen. Wo diese sein werden, steht noch nicht fest. 

Die KVB hat 53 E-Busse bestellt und die Linien 145 und 149 – die beide durch Widdersdorf fahren – sollen damit ausgestattet werden. Dies könnte aufgrund langer Lieferzeiten dann 2021 soweit sein.

Bei der Straßenbahnanbindung von Widdersdorf mehren sich die Stimmen und Chancen für eine Verlängerung der Linie 4, auf die die WIG schon lange drängt. Doch es wird wohl noch gut 10 Jahre dauern, bis etwas passiert. „Dynamik“ sei aber jetzt in das Thema reingekommen, betonte Herr Höhn.

Pulheim plant Ausbau des Gewerbegebietes in Richtung Widdersdorf

Die Stadt Pulheim plant langfristig den Ausbau des Gewerbegebietes in Richtung Widdersdorf. Desweiteren gibt es Planungen, die K6 (Leonhardsgasse/Ochsenkopf) in der Nähe des Möbelhauses Segmüller an die B59 (Venloerstraße) anzubinden und in einem Teilabschnitt so zu verlegen, dass sie zum bestehenden südlichen Gewerbegebiet führt.

Widdersdorf ist von diesen Maßnahmen betroffen und daher die WIG bereits Vertreter verschiedener Parteien angesprochen und eine Eingabe zu diesem Thema an den Bergheimer Kreisausschuss und Kreistag  eingebracht (s.w.u.).

Während die von der Pulheimer SPD gewünschte Verlegung der Bonnstraße über die ehemalige, zurückgebaute K5 bereits abgelehnt wurde, gibt es für die Verlegung der K6 zwei Varianten: 
Variante 1 führ relativ nahe an Widdersdorf (Randkanal) vorbei und würde mit Sicherheit den Verkehrsfluss der Leonhardsgasse beeinflussen. Zudem wäre dort vermutlich mit einer höheren Lärmbelästigung zu rechnen.

Variante 2 ist die etwas teuere und daher derzeit weniger priosierte Lösung. Sie führt direkt ans nördliche Ende der Chryslerstraße und würde damit nur wenig Auswirkung auf Widdersdorf haben.

Im Bild links sind zwei Bereiche pinkfarben markiert: Sie zeigen die mögliche Erweiterung des Pulheimer Gewerbegebietes in südlicher sowie östlicher Richtung.

 

Bis es soweit ist, wird noch einige Zeit vergehen, und zunächst wird nach unseren Informationen auch erst der Bereich westlich von Segmüller als weiteres Gewerbegebiet ausgebaut. Dennoch versuchen wir von der WIG schon heute, bei den weiteren Planungen die Interessen von Widdersdorf einzubringen. 

WIG Eingabe an den Kreisauschuss-/Kreistag Bergheim

 

BÜRGERFORUM zum Thema ÖPNV/Schnellbuslinie und Widdersdorf am Montag, 30.09.2019, 19:30 Uhr im Jugendzentrum Alte Schule, An den Kastanien 7-9

Wie geht es weiter mit dem ÖPNV in Widdersdorf? Der Ortsverband der CDU möchte den ÖPNV voranbringen! Die WIG unterstützt dieses Anliegen und begrüßt das öffentliche Forum – zu dem alle interessierten Widdersdorfer eingeladen sind – zum Thema Express-Bus und der Direktanbindung von Widdersdorf. Aber: Ist der Express-Bus (39 Minuten von Widdersdorf bis zum Kölner Dom) nur eine Zwischenlösung? Und ist mit der Verlängerung der Linie 1 oder Linie 4 noch zu rechnen? Wie kann der Bus 149 sinnvoll eingesetzt werden und Alt-Widdersdorf anbinden? Welche Streckenverbindung und Taktungen wären realistisch? Wie könnte die Streckenverbindung aussehen? Was meinen die WiddersdorferBürger dazu?  Darüber soll an diesem Abend diskutiert werden.

Als kompetente Ansprechpartner stehen Ihnen zur Verfügung:
-Gunther Höhn, Leiter des Verkehrsmanagement der KVB
-Svenja Führer, Mitglied in der Bezirksvertretung Lindenthal
-Moderation: Teresa De Bellis-Olinger, Mitglied im Rat der Stadt Köln

Gefahrenstelle auf der Hauptstrasse (K5) zwischen „Kölner Randkanal“ und „Auf der Aspel“ muss entschärft werden – Info an die Stadt Köln 

Die WIG hat das Amt für Strassen- und Verkehrstechnik über die unzulässige Nutzung der Busschleuse und damit verbundenen Gefahren für Fußgänger und Radfahrer  informiert.

Im genannten Bereich dürfen nur landwirtschaftliche Fahrzeuge und die Buslinie 962 der RVK die Straße nutzen. Zur Einschränkung des sonstigen Verkehrs ist eine sogenannte Busschleuse auf der Fahrbahn angebracht. Die beiden Spuren dieser Busschleuse sind – nach einer nachträglichen Anpassung – allerdings so eng zusammen, dass sogar Kleinwagen problemlos darüberfahren können. Leider wird diese Strecke daher sehr häufig trotz Verbot vom Individualverkehr befahren. Nicht nur vereinzelt, sondern dutzende Fahrzeuge pro Tag. Die Fahrbahn wird aber sehr häufig von Fußgängern und Fahrradfahren genutzt – auch Kinder zum und vom Brauweiler Schulzentrum, weswegen wir hier auf Änderung drängen.
Am Ende der Franz-Braßart-Straße (Sackgasse) gibt es einen Durchgang auf die Hauptstraße (K5), der durch einen Poller einen möglichen Durchgangsverkehr verhindert. Durch diesen Durchgang fahren zahlreiche Schulkinder. Durch die vorhandenen Hecken und Bäume ist die Hauptstraße aus der Franz-Braßart-Straße kommend nicht einzusehen. Wir haben des öfteren beobachtet, dass dort Kinder mit dem Fahrrad viel zu schnell auf die Hauptstraße fahren ohne zu bedenken, dass dort der Bus und andere Fahrzeuge unmittelbar am Fahrbahnrand fahren können.

Wir halten es für sinnvoll, die Busschleuse baulich so zu verändern, dass kein normaler PKW mehr darüberfahren kann, sei es durch bauliche Veränderung der Schwellen oder Einbau eine funkgesteuerten Pollers. Das Schreiben haben wir um einige Fotos ergänzt – und sind gespannt auf die Antwort vom Amt für Strassen- und Verkehrstechnik der Stadt Köln.

Eingabe zur Überarbeitung des Regionalplans für den Regierungsbezirk Köln 

Der Regionalplan des Regierungsbezirks Köln wird überarbeitet. Der Regionalplan setzt den Rahmen für die kommunale Bauleitplanung, neue Wohn- und Gewerbeflächen, Infrastruktur etc. für einen langfristigen Zeitraum von mehreren Jahren.

Der Vorstand der WIG hat in folgendem Schreiben an den Regionalrat Eingaben zu dieser Planung fristgerecht eingereicht, so dass diese Eingaben Berücksichtigung finden sollten. Sie betreffen insbesondere die Forderung, eine weitere Ausdehnung des Pulheimer Gewerbegebietes in südlicher und westlicher Richtung sowie die mögliche Umwandlung des Kiebitzfeldes als Bauland.
Beide in Betracht kommende Vorhaben hätten Einfluss auf die Frischluftzufuhr des Kölner Westens, der weiteren Versiegelung von derzeit landwirtschaftlich genutzten Flächen sowie auf den Verkehr.

Unser Schreiben: Eingaben zum Regionalplan Köln

Mitgliederversammlung am 16.05.2019 

(20.05.2019) An der diesjährigen Mitgliederversammlung nahmen wieder zahlreiche Mitglieder und auch einige Gäste teil. Neben den üblichen Regularien informierte der Vorstand über seine Tätigkeiten im vergangenen Jahr und informierte über aktuelle Sachstände zu Themen, die Widdersdorf betreffen. So wurde über die aktuellen Umbaumaßnahmen an der Leonhardsgasse/Hauptstraße berichtet, als auch z.B. über die Pläne der Stadt Pulheim, das Gewerbegebiet in Richtung Widdersdorf zu erweitern und die damit möglicherweise einhergehende Verlegung der Bonnstraße bzw. der K6 (Leonhardsgasse/Ochsenkopf) (s. auch Artikel weiter unten). Natürlich wurde auch über das erstmalig gemeinsam mit dem Verein „Wir schaffen für Widdersdorf“ (WfW) veranstaltete Weihnachtsfest neben dem traditionell von der WIG geschmückten Weihnachtsbaum, welches großen Zuspruch hatte. 

Der Vorstand wurde von den anwesenden Mitgliedern einstimmig entlastet, ein Kassenprüfer wurde turnusgemäß ebenfalls einstimmig gewählt.

Zum Schluss überreichte unsere Widdersdorfer Stadträtin Teresa De Bellis einen ganz aktuellen Stadtplan von Widdersdorf, der in Kürze in unserem Schaukasten am Friedhof zu sehen sein wird. Vielen Dank dafür!

 Bild könnte enthalten: 2 Personen, Personen, die lachen

 

EINLADUNG zu einem Presse- und Bürgergespräch am
Montag, den 29. April 2019 um 19:00 Uhr

Ort: Ralph‘s BBC, Rath-Mengenicher Weg 3, 50859 Köln

Auf Initiative von Teresa de Bellis-Olinger, Mitglied im Rat der Stadt Köln, und gemeinsam mit Unterstützung der  
Dorfgemeinschaft Widdersdorf 1979 e. V. und der Widdersdorfer Interessengemeinschaft e.V. laden wir zu o.g. Veranstaltung ein.

Thema der Veranstaltung: WIDDERSDORF – Was uns bewegt!

Unter dem Titel „Was Deutschland bewegt – Heimatland“ wurde im Februar die „docupy“ der ARD und des WDR ausgestrahlt und die zweite Folge folgt Anfang Mai.

Zentraler Standort der Dokumentation war u. a. der Stadtteil Widdersdorf – das größte private Neubaugebiet Europas. Die Redakteurin hatte im Vorfeld mit folgenden Worten Ansprechpartner in Widdersdorf gesucht:
„Unsere Filme sollen eine tiefgründige und objektive Innenansicht von Deutschland werden – ein Land, das sich rasant verändert und deshalb mit politischen und gesellschaftlichen Problemen ringt.“
Allerdings ging es NICHT um das Zusammenwachsen des Stadtteils oder um das Zusammenleben von Alt- und Neu-Widdersdorfern! Im Fokus standen die Spaltung, die uniformen Häuserstrukturen der Zuzug von Immis und die NonIdentifikation mit „Heimat“. Negativbeispiele, die nicht zur Förderung wachsender Städte beitragen.
Doch das ist NICHT Widdersdorf und das sind NICHT WIR! WIR sind mehr und WIDDERSDORF ist unsere HEIMAT!

Der Prozess des Zusammenlebens ist schon lange im Gange und wie wir dieses Zusammenleben in Widdersdorf und den dörflichen Charakter trotz Zuwachs erhalten und weiter fördern können, darüber möchten wir gerne mit Ihnen diskutieren. 
Dazu laden wir Sie herzlich ein!

Ausbau K5/K6 und Auswirkungen Köln-Widdersdorf (u.a. Leonhardsgasse)

(14.04.2019) Vom Baudezernenten des Rhein-Erft Kreises erhielten wir eine umfassende Antwort auf unsere Anfrage (s.u.) bzgl.
der Planungen zum Ausbau der K6. U.a. wird hierin auch Stellung bezogen zur Frage, wie die Auswirkungen auf den Verkehr durch die Leonhardsgasse und somit auch Widdersdorf in die Planungen einfließen.

Auszug aus dem Schreiben:
Das vom Kreis in Auftrag gegebene Verkehrsgutachten kommt aber insgesamt zu dem Ergebnis, dass die Leonhardsgasse spürbar entlastet wird. Dies ist auch plausibel. Der Planungsansatz des Kreises ließe es überdies grundsätzlich zu, die Leonhardsgasse von der K 6 abzubinden. Man könnte auch bestimmte Abbiegebeziehungen unterbinden. Hierüber hat allerdings die Stadt Köln in eigener Zuständigkeit zu entscheiden.
Das Verkehrsaufkommen auf der K 6 zwischen Widdersdorf und Pulheim hat in den letzten Jahren offensichtlich zugenommen. Ob dies eher an den guten Einkaufsmöglichkeiten in Widdersdorf oder am Möbelhaus-in Pulheim liegt, vermag ich nicht zu beantworten. Wie dem auch sei, der Rhein-Erft-Kreis muss sich der Aufgabe stellen, die Sicherheit und die Leichtigkeit des Verkehrs im Zuge der K 6 durch einen moderaten Ausbau zu verbessern.
Die Kreisverwaltung beabsichtigt, zeitnah Kontakt mit den zuständigen Stellen der Stadtverwaltung aufzunehmen, um die Stadt Köln gemeinsam mit der Stadt Pulheim über die jeweilige Beschlusslage zu informieren.

Für die vollständige Antwort klicken Sie bitte hier: Antwort des Kreises Rhein-Erft-Kreis 

Aktuelles zum Ausbau der K6 / Keine Reaktivierung der K5

(01.04.2019) Aus dem uns vorliegenden Protokoll des Kreisausschusses des Rhein-Erft-Kreises vom 14.03.2019 zur Reaktivierung der ehemaligen K5 und Ausbau der K6 zwischen Pulheim und Widdersdorf (Ochsenkopf) geht folgender Beschluss hervor:

Beschluss:

1. Der Rhein-Erft-Kreis setzt sich für einen bedarfsgerechten Ausbau der L 183 (Bonnstraße) zwischen L 361 (Aachener Straße) und B 59n (Venloer Straße/ bei Möbelhaus Segmüller) ein.

2. Auf eine Reaktivierung der K 5 wird verzichtet.

3. Die Verwaltung des Rhein-Erft-Kreises wird beauftragt, im Zuge der bereits beauftragten Ingenieurleistungen für den Ausbau der K 6 eine Durchbindung bis zum Knoten Chryslerstraße/ Donatusstraße zu projektieren sowie die Realisierung eines vollwertigen Halbanschlusses der K 6 an die B 59 (für die Fahrtrichtungen von und nach Köln) weiter voranzutreiben.

Die WIG wird das Thema weiter verfolgen, da es möglicherweise auch den Verkehr in Widdersdorf betreffen könnte. Nach dem aktuellen Stand ist nur dieser Teil des weiter unten stehenden Vorschlags beschlossen. Welche Variante hier letztlich gewählt wird, ist offen. Die WIG setzt sich für die rot gepunktete Alternative ein, da diese eine geringere Lärmbelästigung für Widdersdorf bedeutet. Derzeit laufen noch die Planungen. Ein Realisierungszeitraum ist uns derzeit nicht bekannt. 

Pulheims Pläne zum Ausbau der K6 (Ochsenkopf) und Reaktivierung der K5

(14.03.2019) Die Stadt Pulheim diskutiert einen von der SPD-Pulheim eingebrachten Vorschlag zur Verlegung der Bonnstraße mit evtl. Reaktivierung der alten K5, die seinerzeit nach Fertigstellung des Lise-Meitner-Rings zurückgebaut wurde. Ferner ist ein Ausbau der K6 (Ochsenkopf) geplant, mit einem Anschluss an die B59 (Venloer Straße/Höhe Segmüller) und an das Gewerbegebiet in Pulheim.

Die Verlegung der Bonnstraße auf die alte K5 bis zur Chryslerstraße, die der Verkehrsberuhigung in Pulheim als auch einer besseren Anbindung des Gewerbegebietes an die Bonnstraße dienen sollte, scheint offenbar zunächst vom Tisch. Ein Verkehrsgutachten hatte ergeben, dass eine Verlegung dort kaum zur Verkehrsberuhigung beitragen würde (s.u. Artikel des Kölner Stadt-Anzeigers). Eine Reaktivierung der K5 hätte aber eine zunehmende Lärmbelästigung des westlichen Widdersdorf zur Folge gehabt, weshalb dieser Vorgang unser Interesse weckte.

Die WIG hat an die zuständige Stelle des Rhein-Erft-Kreises einen Brief verfasst, in dem wir auch für den geplanten Ausbau der K6 unsere Bedenken geäußert haben. Denn es gibt Pläne, diese Straße bis zur Kreuzung Chryslerstraße/Donatusstraße zu führen. Wir befürchten hier Nachteile durch Lärmbelästigung und möglicherweise auch eine weitere Zunahme des Verkehrs durch die Leonhardsgasse.

Unser Brief an den Rhein-Erft-Kreis: Eingabe Beschlussvorlage 55_2019 Kreistag Pulheim

Artikel des Kölner-Stadt-Anzeigers vom 14.03.2019: Rhein-Erft-Kreis will Bonnstraße bei Pulheim ausbauen

 

Widdersdorf ist Heimat – Widdersdorf lädt ein

Liebe Widdersdorfer!

Dir ARD-Doku „Was bewegt Deutschland – Heimatland“ hat nach Auffassung der Widdersdorfer Vereine und Einwohner ein falsches Bild des Miteinanders gezeigt (s.u.). Nicht nur die Reaktionen in den sozialen Medien, Gespräche und E-Mails zeigen, dass sich durchaus die Neu- und Altwiddersdorfer bereits gut gemischt haben, miteinander sprechen und in Kontakt stehen!

Da kommt die 5. Jahreszeit gerade recht: Die Dorfgemeinschaft Widdersdorf e.V. als Veranstalter des Widdersdorfer Karnevalszuges, sowie der WfW,  die WIG und der SV LöWi freuen sich auf ALLE Widdersdorfer, ob aus Neu- oder Alt-Widdersdorf! Hier können sich alle am kommenden Sonntag am Widdersdorfer Zug, im großen DGW-Festzelt an der Feuerwache oder sonstwo im Dorf selbst ein Bild davon machen, wie gut Widdersdorf mittlerweile zusammengewachsen ist.

Die Vorsitzenden der Widdersdorfer Vereine:

Dorfgemeinschaft Widdersdorf e.V.  (DGW)
Widdersdorfer Interessengemeinschaft e.V. (WIG)
Wir für Widdersdorf e.V. (WfW)
Sportverein Lövenich/Widdersdorf e.V. (SV LöWi)

Unsere Meinung zur ARD-Doku „Heimatland“

Liebe Widdersdorfer!

Auch wir als Widdersdorfer Interessengemeinschaft e.V.  möchten die ARD-Dokumentation “Was Deutschland bewegt – Heimatland” (ausgestrahlt am 25.02.2019, ARD)kurz kommentieren, zumal auch wir im Sommer letzten Jahres von einer beteiligten Autorin hierzu befragt wurden. Betrachtet man den Film als Ganzes und auch die anschließende Diskussion in „hart aber fair“, wird unseres Erachtens deutlich, dass der Film bereits eine gewisse kritische Tendenz haben sollte, um die Diskussion in Gang zu bringen. Wir denken, der Bericht ist eher allgemein zu betrachten und es war letztlich kein Bericht über Widdersdorf selbst. Vielmehr sollte unser Dorf offenbar als Beispiel dienen – leider als negatives Beispiel. Diese Darstellung diente dem Film, und entspricht – wie sich zeigen sollte – nicht ganz der Realität. Denn das erfreuliche ist, dass anhand der vielen Reaktionen auf diesen Fernsehbeitrag festzustellen bleibt, dass der Ort offenbar doch viel stärker zusammengewachsen ist, als vielleicht allgemein angenommen und im Film dargestellt wurde. Es wird deutlich, dass Alt- und Neuwiddersdorfer gleichermaßen von der eher negativen Darstellung im Film berührt sind und sie zeigen dies in den zahlreichen Beiträgen verschiedener Widdersdorfer Gruppen in den sozialen Medien als auch in Mails, die uns und andere erreicht haben. Und insofern kann man diesem Film auch etwas Positives abgewinnen: Er hat dazu beigetragen, dieses Miteinander „fühlbar“ zu machen und hat dadurch das Miteinander sicher auch weiter gestärkt. Wir als WIG für alle (!) Widdersdorfer  stellen erfreut fest, dass der Film eben doch nicht die wirkliche Situation in Widdersdorf widerspiegelt.

 

„Heimatland” ARD-Film (2019) – Beiträge auch aus Widdersdorf

Am 25. Februar 2019 zeigt das ARD Programm um 20:15 Uhr den neuen Film “Was Deutschland bewegt – Heimatland” oder die Frage, wer dazugehört. Viele Szenen sind in Köln-Widdersdorf gedreht worden.
Ein Film von Julia Friedrichs, Fabienne Hurst und Andreas Spinrath. Dieses Team hat im vergangenen Jahr für den Film zahlreiche Interviews mit Widdersdorfer Bürgern und auch der WIG geführt.
Mehr Infos unter daserste

Grünpflege der WIG

(16.08.2018) Die lange Suche nach Gartenbetrieben, die den Kreisel Hauptstraße/Adrian-Meller Straße als auch die nahe verkommenen Rosenbeete Unter Linden von Unmengen von Unkraut befreien, war erfolgreich. Ende vergangener Woche erfolgte die längst überfällige Pflege dieser von der Stadt Köln nicht mehr betreuten Fläche. Auch wenn insbesondere die Rosenbeete unter der langen Hitzeperiode gelitten haben: Diese Fläche sticht nun wieder gegenüber dem restlichen von Unkraut und Dürre gezeichneten „Grünstreifen“ (der derzeit keiner mehr ist) Unter Linden deutlich hervor. Dank gilt auch der Allianz-Vertretung Wouter Kremers, die sich an den Kosten für den Kreisel mit einer großzügigen Spende beteiligte.

Wir freuen uns auf Ihre finanzielle Unterstützung für diese Projekte. Spendenbescheinigungen können ausgestellt werden!

Kto.-Inhaber WIG e.V.
Bank Sparkasse Köln-Bonn
IBAN DE84 3705 0198 1001 0027 22
Verwendungszweck Grünpflege

Daueraufträge für eine jährliche Aufstockung dieses Kontos sind ausdrücklich erwünscht!

Umbau der Kreuzung Leonhardsgasse / Hauptstraße verschoben

(15.08.2018) Der im Februar 2014 geplante Abbau der Ampelanlage Leonhardsgasse/Haupstraße steht erneut in Frage. Auf Anfrage der WIG, in der wir auf das evtl. durch die Ansiedlung des Möbelhauses Segmüller in Pulheim geänderte Verkehrsaufkommen hingewiesen haben, teilte man uns kürzlich seitens des Amtes für Straßen- u. Verkehrstechnik mit: „Ihr Hinweis, nach Eröffnung des Möbelhauses Segmüller eine Verkehrszählung durchzuführen wird gerne aufgenommen. Die Zählung wird beauftragt, aufgrund der Vielzahl an Zählungen im gesamten Stadtgebiet wird es ca. ein halbes Jahr dauern bis die Zahlen vorliegen. Mit den neuen Zahlen wird der Ampelabbau noch einmal überprüft. Das Projekt befindet sich noch in der Ausführungsplanung, zudem soll ein neuer Baubeschluss eingeholt werden. Der Ausbau könnte frühestens Ende 2019 erfolgen.“

Plan Leonhardsgasse / Hauptstraße
Umbauplanung

Nach wie vor fragen wir uns, wie der Umbau einer solchen Kreuzung – oder auch die Entscheidung hierüber – mehr als 5 Jahre dauern kann. Übrigens: Als Grund für den Abbau wurde damals seitens Stadt angegeben, dass die Ampel erneuert werden müsse, dies aber teurer sei, als eine Umgestaltung. Der durch den damaligen Rückbau der K5 (Hauptstraße, Richtung Brauweiler) nachlassende Verkehr mache eine Ampellösung überflüssig.                

Ortsrundgang mit dem Verkehrsreferenten

(9.8.2018) Ratsfrau Teresa De Bellis (CDU) lud kürzlich einige Bürger, die WIG sowie den Verkehrsreferenten der CDU-Ratsfraktion, Ulf Kolberg zu einem Rundgang durch Widdersdorf ein. Dabei wurden einzelne kritische Stellen in Widdersdorf besichtigt, zu denen es immer wieder  Anfragen einiger Bürger gab. Bei dieser Gelegenheit konnte auch die WIG an sie herangetragene Punkte vorbringen. Hierbei wurden u.a. Probleme im Bereich Neue Sandkaul, Mathesenhofweg und im Feldhasenweg angesprochen. Herr Kolberg wird nun an die Verwaltung herantreten und versuchen, einiges auf dem kleinen Dienstweg zu klären. Sollten hierzu auch Beschlüsse notwendig sein, werden diese als Antrag seitens der Bezirksvertretung eingereicht.
Wie bleiben als WIG am Ball und werden über den Fortgang berichten.

 

Neue Internetseite für Widdersdorf

(05.05.2018) Die bisher von der WIG betreuten Internetseiten www.widdersdorf.de bzw. www.koeln-widdersdorf.de wurden unter Mitwirkung anderer Organisationen in eine neue „Quartiersplattform“ www.unser-quartier.de/koeln-widdersdorf integriert. Selbstverständlich kann die neue Seite auch über die bisherige Adresse aufgerufen werden. Hier finden Besucher der Internetseiten alles rund um Widdersdorf: Aktuelles aus Widdersdorf, Veranstaltungen für Jung und Alt, Kirche, Schule, Vereine u.v.a.m. Große Bedeutung wurde hier insbesondere auch auf Inhalte für Senioren beigemessen.

Rondorfer Interessenvertreter zu Besuch in Widdersdorf

Eine Delegation von Interessenvertretern Rondorfer Bürger suchten zum wiederholten Mal Kontakt mit der WIG und der Bezirksvertretung um zu erfahren, wie die Erweiterung Widdersdorfs durch Widdersdorf-Süd das Dorf verändert hat, was gut und was weniger gut gelaufen ist und was man – nachträglich gesehen – hätte besser machen können.

Auch in Rondorf steht eine Erweiterung durch ein ebenfalls sehr großes (allerdings deutlich kleiner als Widdersdorf-Süd) Bauvorhaben bevor. Uns so wurden Fragen gestellt, z.B. wie sich der Verkehr entwickelt hat, wie die Infrastruktur sich entwickelt hat, wie es mit Kindergärten und Schulen aussieht, wie die Durchgängigkeit vom alten in den neuen Ortsbereich gewährt ist und wie sich neue Bürger in das Dorfgeschehen integrieren und viele weitere Fragen wurden erörtert. Neben Vertretern des WIG-Vorstands stand auch Frau Teresa De Bellis-Olinger (CDU, Widdersdorferin und Mitglied des Rates der Stadt Köln)  zur Beantwortung der vielen Fragen zur Verfügung.

Auf der Hauptstraße am Ehrenmalplatz

Zum Abschluss gab es ein Kölsch auf der Terrasse des Kölner Golfclubs bei bestem Wetter

 

Mehr ÖPNV in Widdersdorf – Nachtbus in Betrieb

(11.12.2017 )Zum Fahrplanwechsel am 11.12.2017 gibt es nun auch einen Nachtverkehr im Kölner Westen mit dem Bus. Seit Jahren fährt die Linie 1 in den Nächten von Freitag/Samstag und von Samstag/ Sonntag sowie vor Feiertagen rund um die Uhr. Der Nachtverkehr wird sehr gut angenommen.

Nun erhalten Junkersdorf Süd, Weiden-Süd. Lövenich und Widdersdorf einen Nachtverkehr mit dem Bus. In den Nächten von Freitag/Samstag und von Samstag/ Sonntag sowie vor Feiertagen ab Junkersdorf (Stadtbahn Linie 1) über Weiden-Zentrum (Linie1) S-Bahn Lövenich (S13) bis nach Widdersdorf

Immer um 2.29 Uhr; 3.29 Uhr und 4.29 Uhr. (Um 1.29 Uhr gab es schon länger eine Spätfahrt bis Lövenich/Widdersdorf)

(Als PDF-Download hier klicken: Nachtfahrplan)

Rosenbeet und Kreisel Hauptstraße werden wieder gepflegt

(15.08.2017) Lange haben Anwohner darauf gewartet. Das Rosenbeet auf „Unter Linden“, welches die WIG vor der Beseitigung durch die Stadt Köln retten und dank einiger Spenden im letzten Jahr pflegen konnte, wird aktuell wieder von Unkraut befreit und fachmännisch bearbeitet.

Das Unternehmen, welches das Rosenbeet und den Kreisel Hauptstraße/Adrian-Meller Str. im letzten Jahr bearbeitet hatte, war aus verschiedenen Gründen dieses Jahr mehrfach verhindert. Die Suche im Ort und in der Umgebung nach Gartenbetrieben, die diese Aufgabe übernehmen sollten, gestaltete sich langwierig und schwierig, weshalb der Zustand dieser Flächen mittlerweile sehr zu wünschen übrig ließ. Die Firma Weskott aus Köln-Weiden hat nun diese Aufgabe für das Erste übernommen und beginnt in diesen Tagen mit dem Rosenbeet.

Ein Teil dieser Kosten kann noch mit einem Rest der Spenden für Grünpflege aus dem letzten Jahr gedeckt werden, den Hauptteil der Kosten übernimmt die WIG.

Unterstützen auch Sie solche Maßnahmen durch eine Spende auf unser ausschließlich für diese Zwecke eingerichtetes Konto:

Kto.-Inhaber WIG e.V.
Bank Sparkasse Köln-Bonn
IBAN DE61 3705 0198 3605 1582 56
Verw.-zweck Grünpflege

Diesmal im Kölner Golfclub (Widdersdorf) – Die WIG-Mitgliederversammlung

Am am 04. Mai lud die WIG zu ihrer Mitgliederversammlung in den Kölner Golfclub in Widdersdorf ein. Der WIG-Vorstand hatte sich dazu entschlossen, da bei den letzten WIG-Treffs es immer mehr Besucher gab und die Räumlichkeiten der „Alten Schule“ bei den sonst noch etwas besser besuchten Mitgliederversammlungen hätte zu eng werden können. Zudem schien das Ambiente im Golf-Club mit der herrlichen Aussicht evtl. noch mehr Mitglieder anzulocken.

Doch offenbar lockte die Übertragung der „Wahlarena“ zur bevorstehenden NRW-Landtagswahl zu sehr, so dass diesmal leider deutlich weniger Mitglieder den Weg zur Mitgliederversammlung fanden als sonst üblich.

Ein Kurzbericht an dieser Stelle folgt in Kürze.

Umbau der Kreuzung Leonhardsgasse / Hauptstraße erst im kommenden Jahr

(04.05.2017) Der im Februar 2014 von der Stadt-Köln vorgestellte Plan des Umbaus der Kreuzung Leonhardsgasse/Hautpstraße, bei dem die Ampelanlage durch eine neue Verkehrsführung entfallen soll, lässt auf sich warten.

Auf Nachfrage der WIG ist lt. Amt für Straßenwesen und Verkehrstechnik dieser Umbau, auch wenn schon im Detail vorgestellt, noch bis Ende 2017 weiterhin in Planung. „Der Ausbau kann frühestens ca. Mitte 2018 erfolgen.“ Die Ansiedlung des Möbelhauses Segmüller hat und wird nach Aussage der Stadt keine Planänderung ergeben.

Wieso alleine für diese kleine Umbaumaßnahme bereits über 3 Jahre Planung erforderlich sind, wollte man uns nicht mitteilen.

Initiative „Save IFK/CIS“ legt Übernahmeangebot für Internationale Friedensschule vor

(14.03.2017)
Neuer Gesellschafter soll eine Stiftung werden/ Kauf der Gebäude geplant

Die Initiative der Eltern und Beschäftigten der Friedensschule „Save IFK/CIS“ hat den Gesellschaftern der Internationale Friedensschule Köln (IFK) gGmbH am Montag dieser Woche ein Angebot zur Übernahme ihrer Anteile vorgelegt. Das Angebot enthält auch eine Kaufoption für die Schulgebäude im Jahr 2019. Zurzeit besuchen rund 600 Schülerinnen und Schüler die IFK.

„Nach Prüfung der wirtschaftlichen Situation sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass die IFK in ihrer jetzigen Form mit Grundschule, Internationaler Schule und bilingualem Gymnasium wirtschaftlich weitergeführt werden kann. Es gibt Einsparpotential, das den einmaligen pädagogischen Geist der Schule nicht angreift“, erklärt Dr. Petra Stratmann, Sprecherin des Wirtschaftsgremiums.

Neuer und alleiniger Gesellschafter der IFK gGmbH, die als Träger der drei Schulen firmiert, soll eine Stiftung & Co. KG werden. Eltern und andere Verwandte der Schülerinnen und Schüler sowie Beschäftigte der Schulen und weitere Interessierte können in die Stiftung Geld einlegen oder an der Kommanditgesellschaft Anteile erwerben. „Wir möchten, dass Entscheidungen zukünftig auf einer breiten Basis getroffen werden und nicht von einem oder einigen wenigen Investoren“, erläutert Axel Schmiegelow, Elternvertreter im Förderverein Deutscher Internationaler Friedensschulen e.V. (DIF) und Mitglied des Wirtschaftsgremiums. Auch werde durch diesen Schritt die Eigenkapitalbasis der Schule gestärkt.

Unter der Voraussetzung, dass das Angebot angenommen wird, haben sich mehrere Elternfamilien bereit erklärt, den notwendigen Investitionsbedarf zu decken.

Die Suche nach neuen Investoren für die IFK war nötig geworden, nachdem die Amand-Gruppe Mitte Februar überraschend bekanntgegeben hatte, dass sie ihre finanzielle und wirtschaftliche Beteiligung an der Schule zum Ende des Schuljahres 20017/18 einstellen werde.

Weitere Informationen erhalten Sie auch auf der Seite www.if-koeln.de

Später Erfolg der WIG – Zebrastreifen am Ehrenmal-Platz /Im Kamp

(01.03.2017)
Vielen Jahre kämpften die WIG und zahlreiche Eltern für einen sicheren Straßenübergang am Ehrenmal-Platz, da dies ein insbesondere von Schülern genutzter direkter Schulweg zur Grundschule und Kindergarten Im Kamp war und ist. Erst mit der Umgestaltung des alten Ehrenmalsplatzes an der Hauptstraße wurde durch eine Querungshilfe die Situation etwas entschärft, doch hat der Verkehr in den letzten Jahren derart zugenommen, dass die WIG im Jahr 2012 sogar mit einer Protestaktion für einen Zebrastreifen an dieser Stelle gekämpft hat. Immer wieder drängten wir auf eine Verbesserung  der Sicherheit an dieser Stelle.

WIG in Aktion 2012

WIG in Aktion 2012

Und die Umsetzung am 01.03.2017

 
Beim Stadtteil-Spaziergang im Sommer vergangenen Jahres,initiiert von der CDU-Bezirksvertretung und mit Vertretern der Stadt, machten wir erneut auf diese Gefahrenstelle aufmerksam – diesmal mit Erfolg. Herr Harzendorf, Leiter des Amtes für Straßen und Verkehrstechnik, sagte die in diesen Tagen durchgeführte Umsetzung des  langjährigen Wunsches zu!

 

 

 

 

 

 

 


Zukunft der Internationale Friedensschule ungewiss

(22.02.2017)
Wie den aktuellen Berichten in den Kölner Zeitungen zu entnehmen ist, wird sich die Firma Amand nach eigener Aussage als Teilgesellschafter und Darlehensgeber der IFK (Internationale Friedensschule Köln) zurückziehen. Nach Angaben der Firma Amand sei aufgrund der Schülerzahlen (derzeit etwa 550 Schülerinnen und Schüler) die Wirtschaftlichkeit dieser privaten Schule nicht gegeben. Der Schulbetrieb ist bis Sommer 2018 gesichert, doch was danach geschieht, ist derzeit ungewiss.

Der Widerstand der betroffenen Eltern und der dort beschäftigten Lehrkräfte ist groß und man ist bemüht, trotz eines seitens der Firma Amand eng gesteckten Zeitrahmens eine Lösung zur dauerhaften Aufrechterhaltung des Schulbetriebs zu finden. Besondere Enttäuschung besteht darüber, dass über eine mögliche Schließung nicht früher informiert und gemeinsam mit den Eltern nach einer gemeinsamen Lösung  gesucht wurde. Insbesondere dürften auch Eltern, die aufgrund der Nähe zur Schule Wohneigentum in Widdersdorf erworben haben, sehr enttäuscht sein. Da große Unternehmen in und um Köln ein Interesse daran haben, ihren Angestellten aus dem Ausland eine adäquate Schulform für deren Nachwuchs zu bieten, ist davon auszugehen, dass hier noch intensive Gespräche geführt werden.

Den Berichten der Zeitung (Kölner Stadt-Anzeiger vom 15.02.2017) zufolge, interessiert sich bereits die Stadt für dieses Gebäude, da neben dem geplanten und in Kürze errichteten Gymnasium an der Zusestraße in Lövenich noch ein weiteres Gymnasium in unserem Stadtbezirk bzw. in Widdersdorf vorgesehen ist. Durch die langfristig geplante weitere Entwicklung von Widdersdorf werden ohnehin weitere Schulplätze erforderlich. Wohl aus diesem Grund führte die Gebäudewirtschaft „schon seit einigen Wochen“ Gespräche mit der Firma Amand über die weitere Verwendung des Gebäudes – wie ebenfalls dem Artikel aus dem Kölner Stadt-Anzeiger zu entnehmen ist.

Die WIG bedauert den Entschluss der Firma Amand, da die IFK ein wichtiger Teil der Infrastruktur und bedeutender Standortfaktor für Widdersdorf ist. Den Betroffenen ist zu wünschen, dass doch noch eine Lösung für den Erhalt der Schule gefunden wird. Lt. Aussage einer Elterninitiative soll es interessierte Investoren geben, weshalb man optimistisch bleibt.

Wird Widdersdorf weiter wachsen? Die Diskussion geht weiter (Teil III)

(05.12.2016)
Am 29.11.2016 gab es erneut einen Bericht im Kölner Stadt-Anzeiger „Neue Pläne für den Westen“, der die Diskussion um ein noch größeres Widderdorf erneut anheizt. In diesem Artikel ist von möglichen 2800 neuen Einheiten in Widdersdorf die Rede. Gemeint ist hier aber nicht die weitgehend abgeschlossene Bebauung „Widdersdorf-Süd“, sondern neue zusätzliche Flächen in unserem Stadtteil.

Bereits im März und Juli 2016 wurde u.a. im Kölner Stadt-Anzeiger über Planungen neuer Zuzugsgebiete im Kölner Westen berichtet. Auch von Widdersdorf ist dabei die Rede. Der Vorstand der WIG hat daher in den letzten Monaten mit Vertretern der Politik und der Stadt gesprochen, und uns wurde versichert, dass Widdersdorf bereits einen großen Beitrag zum Wohnungsbau geleistet habe und daher bis auf weiteres auf eine weitere großflächige Bebauung in diesem Stadtteil verzichtet werden soll – gerade auch im Hinblick auf Verkehr und mangelnde Infrastruktur.

Aus diesem Grund wendet sich der Vorstand der WIG erneut an Politik und Presse, und verleiht ihrem bereits im August geäußerten Standpunkt erneut Nachdruck. Auch fordern wir eine frühzeitige Einbeziehung in die Planungen:

Der Vorstand der WIG bekräftigt seine bereits im August 2016 geäußerte ablehnende Haltung gegen eine weitere Wohnbebauung in Widdersdorf. Die Gründe dafür sind hinreichend bekannt: Der Verkehr innerhalb des Ortes sowie der umliegenden Umgehungsstraßen übersteigt schon heute vorhandene Kapazitäten und damit die Belastbarkeit von Bürgern und Pendlern. Die Anbindung durch Busse für einen Stadtteil dieser Größenordnung ist nach wie vor unzureichend, zu Berufsverkehrszeiten ebenso wie am späten Abend. Die Nahversorgung mag für die derzeitige Einwohnerzahl noch angemessen sein, stößt aber auch heute schon oft an die Grenzen, wie man insbesondere an den Wochenenden auf den Parkplätzen der Supermärkte erkennen kann. Die Anzahl der Gewerbeflächen ist aus unserer Sicht zu gering, eine Ansiedlung von neuen Geschäften auf der Hauptstraße sowie auf dem einst als neuen Dorfmittelpunkt angepriesenen Jakobsplatz erfolgt nicht. Trotz zahlreicher neuer Kindergärten und Schulerweiterungen bleibt die Lage auch hier angespannt.

Widdersdorf ist ein großer Stadtteil geworden und wird weiter wachsen. Die Anforderungen an die WIG nehmen entsprechend zu. Um unsere Interessen entsprechend vertreten zu können, möchten wir Sie als Mitglied gewinnen – für einen Jahresbeitrag von lediglich 15.-€! Unterstützen Sie uns aktiv oder auch passiv durch Ihre Mitgliedschaft!
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Eine weitere Bebauung in der genannten Größe von ca.2.800 Wohneinheiten bedeutet ca. 7.000 bis 7.500 zusätzliche Einwohner und würde die schon heute dürftige und teilweise überlastete Infrastruktur sprengen.

Die Anbindung der Linie 1 an Widdersdorf betrachten wir kritisch, da es mit Abstand der längste Weg in die Innenstadt bedeuten würde. Mit S- Bahn oder Bus Richtung Weiden Zentrum oder Bocklemünd und dann mit der Bahn ist man schon heute schneller. Eine Optimierung wäre durch eine Erhöhung der Taktfrequenz und bessere Abstimmung der Umsteigezeiten schon heute möglich. Abgesehen davon stehen die Gelder für einen Bahnanschluss noch nicht zur Verfügung und auch die Grundstücksfragen der Linienführung sind derzeit ungeklärt. Es werden somit noch Jahre vergehen bis eine direkte Straßenanbindung erfolgt. Ob diese dann die nächtliche Erreichbarkeit erhöht, bleibt ebenfalls fraglich. Nur der Bedarf, der besteht schon heute!

Der letzte und ökologisch wichtigste Punkt sind Planungen, bestehende Ausgleichsflächen der Bebauung zu opfern. Es wird offenbar vergessen, dass diese Ausgleichsflächen im Rahmen von Widdersdorf-Süd, des Baus der L213n (Lise Meitner/Gregor Mendel Ring) sowie anderer bebauter Flächen erst vor gar nicht langer Zeit entstanden sind. Der Vorstand der WIG vertritt die Auffassung, dass die Ausgleichsflächen unberührt bleiben müssen. Ferner erinnert der Vorstand der WIG daran, dass nach Beschlusslage des Rates der Vorlage „Drucksache 1657/003 vom 21.11.2003“ Widdersdorf eine maximale Einwohnerzahl von 10.000 Einwohnern haben sollte – zu diesem Zeitpunkt war das Projekt Widdersdorf – Süd bereits geplant. Heute haben wir deutlich über 12.000 Einwohner.

Den Bericht aus dem Kölner Stadt-Anzeiger finden Sie hier: Neue Pläne für den Westen (Kölner-Stadt-Anzeiger v. 29.11.2016)

Wir werden an dieser Stelle weiter über die aktuelle Diskussion berichten.

WIDDERSDORF IM FOCUS –
Spaziergang durch Widdersdorf mit Kommunalpolitikern und Verwaltung, Montag, 04. Juli 16:00 Uhr 

Die CDU lädt zu einem Spaziergang mit Kommunalpolitikern und Verwaltung ein.

Startpunkt: Mathesenhofweg / Zur Abtei (Jacobsweg), Montag, 4. Juli um 16:00 Uhr

Unser Widdersdorf ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen, die Probleme leider auch! der Verkehr nimmt zu, die Sicherheit auf Bürgersteigen und Schulwegen nimmt ab. Wild parken wird immer schlimmer, und der Zustand der Grünflächen ist desaströs.Die Politik beschließt eifrig Lösungen, doch warum scheitert so oft die Umsetzung? Kommen Sie mit und Fragen Sie die Zuständigen direkt vor Ort – sie sind herzlich eingeladen.

Als kompetente Ansprechpartner werden kommen:
– Engelbert Rummel, Amtsleiter Amt für öffentliche Ordnung
– Klaus Harzendorf, Amtsleiter Amt für Straßen und Verkehrstechnik
– Dr. Joachim Bauer, Stellv. Amtsleiter, Amt für Landschaftspflege und Grünflächen – Horst Nettesheim,
Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion in der BV
– Svenja Führer, MdBV
– Teresa De Bellis-Olinger, MdR

Eingeladen und angesprochen sind alle Widdersdorfer Bürger!

 

 

Widdersdorf hilft!

Viele Widdersdorfer Bürger haben ihre Hilfe und Unterstützung bei Betreuung und Integration der in der Turnhalle untergebrachten Flüchtlinge angeboten.

Ansprechpartner bei der evangelischen Kirche, die derzeit auch Räume für Aktivitäten mit den Flüchtlingen bereitstellt, ist Herr Roth.

Weitere aktuelle Informationen und Kontaktadressen sind in der facebook-Gruppe
Widdersdorf hilft“ zu finden.

Wer facebook nicht nutzt, kann sich auf der Internetseite von
Impressionen Widdersdorf“ informieren.